Don's Plum

    Aus Film-Lexikon.de

    Vier Freunde treffen sich wie jeden Samstag Abend in "Don's Plum", ihre Stammkneipe. Für jeden ist es Pflicht, eine Frau mitzubringen. Und so sitzen sie schließlich mit vier fremden Mädchen zusammen.

    Es wird gestritten und gelacht, ausgeteilt und eingesteckt. Man tastet sich ab, spielt kleine Rate- und Blödelspiele, redet über Drogen, Sex und die Eltern. Vor allem aber flachst man, blödelt, pöbelt die anderen Gäste an, schneidet Grimassen, verstellt die Stimme und gibt zwischen den Zeilen etwas von sich preis.

    Ihre Stammkneipe wird zur Probebühne fürs richtige, erwachsene Leben. Mit der Nacht endet auch der Film, und die Kids beginnen einen neuen Tag.



    Filmstab

    Regie R. D. Robb
    Drehbuch Bethany Ashton, Tawd Beckman, R. D. Robb, David Stutman, Dale Wheatley
    Kamera Steve Adcock, Brian Bellamy
    Schnitt Nabil Mehchi, Paul Heiman
    Musik Blake Sennett
    Produktion Gary A. Lowe

    Darsteller

    Amy Amber Benson
    Brad Scott Bloom
    Jeremy Kevin Connolly
    Derek Leonardo DiCaprio
    Sara Jenny Lewis
    Ian Tobey Maguire
    Constance Heather McComb
    Juliet Meadow Sisto
    Tracy Marissa Ribisi
    Bernard Jeremy Sisto

    Kritiken

    Dirk Jasper: Ein kleiner, fast vergessener Film, der es verdient hat, neu entdeckt zu werden. Ein Film über Freunde, von Freunden, mit Freunden - die sich inzwischen leider zerstritten haben. Alle improvisieren, spielen sich irgendwie selbst. Es geht um jugendliche Unsicherheit, um Rollen und Spiele. Das Innerste wird nach Außen gekehrt. Unbequem - aber ehrlich. Und mittendrin Leonardo DiCaprio und Tobey Maguire. Hier legen sie ihre Wurzeln bloß. Ihr Charisma blitzt auf. Sie zeigen was sie waren, bevor sie wer waren. Und ihre Kollegen halten spielend mit - Amber Benson aus der Kultserie "Buffy the Vampire Slayer" oder die süße Meadow Sisto aus der Komödie "Captain Ron".

    film-dienst 01/2004: Dialoglastiges Drama um Freundschaft und Jugendkultur, dem es an dramaturgischen wie inszenatorischen Konzepten mangelt und das sich daher auf eine beliebige Montage von Gesprächsfetzen reduziert. Immerhin gibt der Film einblicke in die Karriereanfänge zweier erfolgreicher amerikanischer Jungstars.