Die grosse Stille

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    Die grosse Stille ist ein Film über die "Grande Chartreuse", das Mutterkloster des legendären Schweigeordens: die Karthäuser. 19 Jahre nach der ersten Begegnung des Regisseurs Philip Gröning mit dem Prior des Klosters ist es der erste Film, der jemals über das Leben hinter den Klostermauern gedreht werden durfte.



    Filmstab

    Regie Philip Gröning
    Drehbuch Philip Gröning
    Kamera Philip Gröning
    Schnitt Philip Gröning
    Produktion Philip Gröning, Michael Weber, Andres Pfäffli, Elda Guidinetti

    Darsteller

    Dokumentarische Darstellung

    Kritiken

    film-dienst 23/2005: Die "Grande Chartreuse", das Ursprungskloster der Karthäusermönche nahe Grenoble, ist ein Ort jenseits der Zeit, an dem die Mönche ihre Tage in tiefstem Schweigen verbringen. Diesem radikalen Lebensentwurf versucht die filmische Form gerecht zu werden. Mit ähnlicher Kargheit und Strenge lässt sich der experimentelle Dokumentarfilm auf das Leben der Mönche ein, auf ihr Beten und Alleinsein, ihre Arbeit, aber auch auf die Momente der Gemeinschaft. Der weitgehend wortlose, ganz dem rituellen Dasein der Mönche gewidmete Film verzichtet auf jede Information über den kontemplativen Orden und bringt durch die Bild- und Tongestaltung den sinnlichen Eindruck einer radikalen, unzeitgemäßen Existenzform nahe.


    Wertungen

    1.5 Sterne
    2 Bewertungen
    Jahr/Land 2005 / Frankreich, Schweiz, Deutschland
    Genre Dokumentarfilm
    Film-Verleih X-Verleih/Warner Bros.
    Laufzeit 127 Minuten
    Kinostart 10. November 2005