Die besten Jahre unseres Lebens

    Aus Film-Lexikon.de

    1945. Der Krieg ist zu Ende. Auf der Heimreise im Flugzeug lernen sich der Maat Homer Parrish, der Feldwebel Al Stephenson und der Fliegerhauptmann Fred Derry kennen und werden Freunde. Homer sind während des Krieges beide Hände verbrannt, er trägt nun zwei Handprothesen, doch für seine Verlobte Wilma zählt nur, daß er lebt. Al wird von seiner Frau Milly und seinen Kindern Peggy und Rob stürmisch begrüßt. Es hat sich kaum etwas geändert, er kann sogar an seinen alten Arbeitsplatz in einer Bank zurückkehren.

    Fred sucht seine Frau Marie , die es bei seinen Eltern nicht mehr ausgehalten hat und in die Stadt gezogen ist, wo sie als Barsängerin arbeitet. Als Fred endlich seine Frau gefunden hat, ist nichts mehr so wie früher. Die beiden lieben sich eigentlich nicht mehr. Aber als sich Fred und Peggy Stephenson, die Tochter seines Freundes Al, kennen- und liebenlernen, steht Marie noch zwischen beiden. Außerdem ist Al gegen eine Verbindung seiner Tochter mit Fred.

    Als Fred dann auch noch seinen neuen Job verliert, läßt sich Marie von ihm scheiden. Am Ende findet Fred dann allerdings Arbeit bei einem Schrotthändler. Wilma setzt sich gegen den Willen ihrer Eltern durch und steht zu ihrem Verlobten Homer. Bei deren Hochzeit treffen sich Fred und Peggy wieder. Auch sie beschließen, zusammenzubleiben.



    Filmstab

    Regie William Wyler
    Drehbuch Robert E. Sherwood
    Vorlage Novelle von MacKinlay
    Kamera Gregg Toland
    Schnitt Daniel Mandell
    Musik Hugo Friedhofer
    Produktion Samuel Goldwyn

    Darsteller

    Al Stephenson Fredric March
    Milly Stephenson Myrna Loy
    Peggy Stephenson Teresa Wright
    Rob Stephenson Michael Hall
    Fred Derry Dana Andrews
    Marie Derry Virginia Mayo
    Hortense Derry Gladys George
    Pat Derry Roman Bohnen
    Homer Parrish Harold Russell
    Wilma Cameron Cathy O'Donnell

    Kritiken

    Dirk Jasper: Drei US-Soldaten kehren aus dem Zweiten Weltkrieg nach Hause zurück und suchen einen neuen Platz in Familie und Gesellschaft. - William Wylers pessimistisches Meisterwerk spiegelt wie kein anderer Hollywood-Film das Lebensgefühl der Menschen in den USA im Jahre 1945.

    Lexikon des internationalen Fims: Bewegendes, ethisch und künstlerisch anspruchsvolles Drama mit lebensbejahender Tendenz.

    Kölner Stadt-Anzeiger: Ein souverän inszenierter, stimmungsvoll-pessimistischer Film über das Lebensgefühl der Menschen in den USA nach 1945.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    Oscar.jpg 1946 Bester Film
    Oscar.jpg 1946 Bester Hauptdarsteller Fredric March
    Oscar.jpg 1946 Beste Regie William Wyler
    Oscar.jpg 1946 Bester Nebendarsteller Harold Russell
    Oscar.jpg 1946 Bestes adaptiertes Drehbuch Robert E. Sherwood
    Oscar.jpg 1946 Beste Filmmusik Hugo Friedhofer
    Oscar.jpg 1946 Bester Schnitt Daniel Mandell
    nom 1946 Bester Ton Gordon Sawyer