Die abhandene Welt

    Aus Film-Lexikon.de

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    Durch Zufall entdeckt Paul Kromberger (Matthias Habich) im Internet das Foto der US-amerikanischen Operndiva Caterina Fabiani (Barbara Sukowa), die seiner verstorbenen Frau Evelyn zum Verwechseln ähnlich sieht. Er bittet seine Tochter Sophie (Katja Riemann) nach New York zu fliegen und Kontakt zu der vermeintlich Fremden aufzunehmen.

    Caterina begegnet Sophie abweisend und ohne jede Bereitschaft, Auskunft über sich und ihre Familie zu geben. Ein Besuch bei Caterinas, im Pflegeheim lebender Mutter Rosa (Karin Dor), bestärkt Sophie jedoch in dem Glauben, dass sie der Lösung eines langverborgenen Geheimnissen ein Stück näher gekommen ist. Aber erst als Sophie nach ihrer Rückkehr den Vater zur Rede stellt, kommen die bisher verschwiegenen und verdrängten Familien-Geheimnisse ans Tageslicht, in denen auch Pauls verhasster Bruder Ralf (Gunnar Möller) eine entscheidende Rolle spielt..




    Filmstab

    Regie Margarethe von Trotta
    Drehbuch Margarethe Von Trotta
    Kamera Axel Block
    Schnitt Bettina Böhler
    Musik Sven Rossenbach, Florian van Volxem
    Produktion Markus Zimmer

    Darsteller

    Caterina Fabiani Barbara Sukowa
    Sophie Kromberger Katja Riemann
    Paul Kromberger Matthias Habich
    Philip Robert Seeliger
    Rosa Karin Dor
    Orlov Rüdiger Vogler
    Florian Tom Beck
    Ralf Kromberger Gunnar Möller
    George August Zirner

    Kritiken

    www.programmkino.de Dieter Oßwald: Die Mischung aus Mystery-Drama, Lovestory, verdrängten Familiengeheimnissen samt einer kleinen Prise augenzwinkernder Komik gelingt mit angenehmer Leichtigkeit.

    www.epd-film.de Ulrich Sonnenschein: Die Figuren bleiben bei aller darstellerischer Kraft zu blass, die Geschichte wirkt gewollt, und das Ende ist dann eine einfache Verunsicherung.

    www.kino-zeit.de Sonja Hartl: Sobald die Handlung ein wenig stagniert, folgt entweder ein Lied von einer der Protagonistinnen oder eine der Figuren geht zu einem Kästchen, das er schon lange aufbewahrt hat und zieht einen Brief, gelegentlich auch Fotos hinaus. Dadurch bekommt die Handlung dann einen neuen Impuls und insbesondere im letzten Drittel folgt Wendung auf Wendung.