Die Spaziergängerin von Sans-Souci

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    Filmstab

    Regie Jacques Rouffio
    Drehbuch Jacques Rouffio, Jacques Kirsner
    Vorlage Roman "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" von Joseph Kessel
    Kamera Jean Penzer
    Schnitt Anna Ruiz
    Musik Georges Delerue
    Produktion Raymond Danon, Artur Brauner für CCC Filmkunst / Elephant / Antenne 2

    Darsteller

    Elsa Wiener / Lina Baumstein Romy Schneider
    Pflegesohn Max Baumstein Michel Piccoli
    Baumstein als Kind Wendelin Werner
    Michel Wiener Helmut Griem
    Maurice Bouillard Gerard Klein
    Charlotte Maupas Dominique Labourier
    Ruppert von Leggaert Mathieu Carrière
    Anna Hellwig Maria Schell

    Kritiken

    Dirk Jasper: Joseph Kessel, der schon mit "Belle de jour" eine gute Filmvorlage lieferte, schrieb den Roman "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" (gemeint ist eines der Cabarets in Paris) schon in den 30er Jahren. Regisseur Jacques Rouffio modernisierte die Vorlage und schuf eine bewegende, die Emotionen ansprechende Familien- und Liebesgeschichte vor dramatischem zeitgeschichtlichem Hintergrund. Der bekannten Konstellation - Frau kämpft mit allen Mitteln um die Freiheit ihres Mannes - wird hier die intensive Beziehung des Pflegesohns zur Pflegemutter gleichwertig zur Seite gestellt. Die unvergessene Romy Schneider fesselt mit einer menschlich beeindruckenden Doppelrolle. Ihr tragischer Tod machte diesen Film zu ihrem letzten.

    Lexikon des internationalen Films: Als große Rückblende erzählter melodramatischer Liebesfilm mit politischen Bezügen, der arg konstruiert wirkt und die heraufbeschworene Nazi-Zeit eher als nostalgisch angehauchte Zeitkulisse einsetzt. Herausragend allein die schauspielerische Leistung Romy Schneiders in ihrer letzten Rolle.


    Wertungen

    1.2 Sterne
    10 Bewertungen
    Original La passante du Sans-Souci
    Jahr/Land 1982 / Deutschland, Frankreich
    Genre Melodram
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 102 Minuten
    Kinostart 22. Oktober 1982