Die Scheinheiligen

    Aus Film-Lexikon.de

    Johannes, ein sympathischer, kleinkrimineller Holzschnitzer, dringt in das scheinheilige Idyll einer kleinen oberbayerischen Gemeinde ein, um für den dort ansässigen Pfarrer eine wertvolle Marienfigur zu kopieren. Auf der Suche nach einem Dach über dem Kopf, trifft er auf die alte, verwahrloste Bäuerin Magdalena. Die Gemeinde, geplagt von finanziellen Nöten, träumt von einer Grillstation mit eigenem Autobahnzubringer. Hierfür benötigt man aber den Baugrund von Magdalena. Mit Hilfe von Johannes und dem Asylbewerber Theophile kann sie sich gegen alle Versuche, ihr den Grund abzujagen, erfolgreich zur Wehr setzen.



    Filmstab

    Regie Thomas Kronthaler
    Drehbuch Thomas Kronthaler
    Kamera Micki Stoiber
    Schnitt Bernd Schlegel
    Musik Martin Unterberger, Stefan Auer
    Produktion Ismael Feichtl

    Darsteller

    Magdalena Trenner Maria Singer
    Johannes Johannes Demmel
    Theophile Michael Emina
    Pfarrer Anton Selbertinger Andreas Lechner
    Polizist Bene Wolfgang Fischer
    Polizist Django Alfred Jaschke
    Landrat Dr. Seigis Sepp Schauer
    Bürgermeister Matthias Werner Rom

    Kritiken

    film-dienst 2002-08: Groteske, die eine Lokalposse als Anlass für eine nicht ganz ernst gemeinte Satire nützt. Während sie ausgesprochen geschickt mit der eigenwilligen Tönung der bayerischen Mundart zu spielen versteht, schwankt die Inszenierung allzu unentschlossen zwischen grandiosen Bildeinfällen und pubertärem Überschwang.

    Die Welt 2002-04-11: Beim Münchner Filmfest des vergangenen Jahres gehörte "Die Scheinheiligen" zu den Publikumsrennern. Elemente aus Heimatfilm und Komödie mischen die bayerische Sozialsatire auf.

    Hörzu 2002-15: Rabenschwarzes aus dem weißblauen Land.