Die Salzmänner von Tibet

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    Filmstab

    Regie Ulrike Koch
    Drehbuch Ulrike Koch
    Kamera Pia Corradi
    Schnitt Magdolna Rokob
    Musik Stefan Wulff, Stefan Wulff
    Produktion BR / MDR

    Darsteller

    Dokumentarische Darstellung

    Kritiken

    Dirk Jasper: Der Film von Ulrike Koch dokumentiert eine dieser traditionellen, von religiösen Riten geprägten und mit dem technischen Fortschritt konfrontierten Karawanen der Nomaden, die mit weit über hundert Yaks zu den Salzseen ziehen, um das "Weiße Gold" in ihre Täler zu holen.

    film-dienst 21/1997: Die in epischer Form entwickelte ethnografische Beschreibung eines in seiner Existenz bedrohten nomadischen Volkes im Norden von Tibet. Zwar versammelt der Film interessante Aspekte von Kulturgeschichte, religiöser Identität, Alltagswirklichkeit und Arbeitskultur, folgt aber in seinem dokumentarischen Anstz allzu kritisch und unreflektiert einer romantisierenden Tradition, die sich ein betont "schönes" und harmonisches Bild der abgefilmten "Wirklichkeit" macht, dabei aber dringende Fragen der gegenwärtigen industriellen Welt ausklammert.