Die Relativitätstheorie der Liebe

    Aus Film-Lexikon.de

    13347 Poster.jpg

    Eine Schauspielerin, ein Schauspieler - zehn Rollen! In den miteinander verwobenen Geschichten voller unerwarteter Wendungen, glücklicher Fügungen und schicksalhafter Zufälle verwandelt sich das kongeniale Duo Katja Riemann und Olli Dittrich in fünf Großstadtpaare, die auf den ersten Blick nichts miteinander gemein haben und deren Leben doch von einem gemeinsamen Thema bestimmt wird: der Liebe. Wie hoch stehen die Chancen, dass die strenge Peggy ihre Beamtenpflicht vernachlässigt? Praktisch gleich null. Bis ihr ein sympathischer libanesischer Gastwirt ein Angebot macht, das sie ablehnen müsste ... aber nicht kann. Wird die coole, aber notorisch einsame und von einem unstillbaren Kinderwunsch getriebene Alexa durch Vernunft und Weitsicht einen Partner oder wenigstens einen Samenspender finden? Im Prinzip ja. Aber in diesem Fall wäre sie besser kurzsichtig. Denn das Gute liegt wirklich nah. Besteht die Möglichkeit, dass Fahrlehrer Paul seine Frau nach 35 Ehejahren bei einem Seitensprung überrascht? Durchaus. Wenn er nicht ihren schwulen Tanzlehrer in Verdacht hätte. Kann Agenturchef Frieder mit einer Werbekampagne seine Ehe retten? Eher nicht. Denn seine Frau ist Esoterikerin und schwebt längst über allen Zielgruppen. Ganz nah am Puls der Zeit und mit großer Sympathie für die Schwächen und Eigenheiten seiner Alltagshelden inszeniert Regisseur Otto Alexander Jahrreiss ein amüsantes wie tragikomisches Liebeskarussell um fünf Paare. Jede seiner Geschichten ist sehr persönlich und einzigartig. „Die Relativitätstheorie der Liebe" ist eine herzerwärmende und lebensbejahende Komödie, die das Leben zeigt, wie es ist. Wie es sein könnte. Wie es sein sollte.






    Filmstab

    Regie Otto Alexander Jahrreiss
    Drehbuch Otto Alexander Jahrreiss
    Kamera Hannes Hubach
    Schnitt Piet Schmelz
    Produktion Nico Hofmann, Thomas Peter Friedel, Nina Maag

    Darsteller

    Peggy, Eva, Maria, Gabriela, Alexa Katja Riemann
    Frieder, Paul, Stevie, Youssef, Yogi Swami Helmut Olli Dittrich

    Kritiken

    Filmbewertungsstelle Wiesbaden : Die sich anfangs einstellende Befürchtung der Überfrachtung der Geschichte durch zu großes Maskenspiel stellt sich schnell als unbegründet dar, denn das Drehbuch und die Inszenierung haben stets ein großes Herz für die Figuren und folgen allen Personen liebvoll und psychologisch fundiert. Die Dialoge sind pointiert, das Drehbuch ist auf den Punkt genau ausgefeilt und der Spannungsbogen trägt bis zum Schluss. Die Musik ist manchmal kitschig, manchmal klischeehaft unter die Szenen gelegt, dabei aber immer auch passend gewählt. Denn diese Art von Komödie hat weder vor musikalischem Kitsch Angst noch vor slapstickhaftem Humor.

    Frankfurter Rundschau 26.05.2011: Insgesamt sind die Episoden aber komödiantisch zu sehr Durchschnittsware, um die Wandlungsfähigkeit der Stars ins rechte Licht rücken zu können.


    Wertungen

    0 Sterne
    0 Bewertungen
    Jahr/Land 2011 / Deutschland
    Genre Liebeskomödie
    Film-Verleih Universal Pictures
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 96 Minuten
    Kinostart 26. Mai 2011