Die Reise der Pinguine

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    Der Pinguin... Eigentlich ähnelt er mehr einem Delphin als einem Vogel, dessen Gattung er gleichwohl angehört. Kräftig, geschmeidig, wie ein Torpedo schießt er aus der Tiefe des Meeres empor, gleitet übers Eis und richtet sich mühsam auf, bis er schließlich aufrecht steht.

    Doch auf festem Boden ist es mit der Eleganz des Pinguins schlagartig vorbei. Jetzt wirkt er ungeschickt und hilflos, selbst das kleinste Hindernis scheint für ihn unüberwindbar. Aus welchem Grund also verlässt dieser seltsame Vogel das Wasser und wandert hunderte, ja tausende von Kilometern über das ewige Eis? Der Grund ist von elementarer Bedeutung: das Überleben seiner Rasse.




    Filmstab

    Regie Luc Jacquet
    Drehbuch Luc Jacquet
    Kamera Laurent Chalet, Jérôme Maison
    Schnitt Sabine Emiliani
    Musik Emilie Simon
    Produktion Yves Darondeau, Christophe Lioud, Emmanuel Priou

    Kritiken

    film-dienst 21/2005: Bildgewaltiger, inszenatorisch aber fragwürdiger Dokumentarfilm über die beschwerliche Reise die Kaiserpinguine zu ihren Brutkolonien im Innern der Antarktis. Durch die extreme Vermenschlichung der Tiere, denen individuelle Stimmen aus dem Off angedichtet werden, richtet sich der Film an die Identifikationsbedürfnisse eines Massenpublikums und kann als Musterbeispiel für die manipulative Kraft des scheinbar Dokumentarischen gelten.

    DVD Magazin 10/2005: Einzigartige Tierfilmdokumentation. Lehrreich für Groß und Klein.


    Wertungen

    3 Sterne
    1 Bewertungen
    Original La Marche de L´Empereur
    Jahr/Land 2004 / Antarktis, Frankreich
    Genre Dokumentarfilm
    Film-Verleih Kinowelt GmbH
    Laufzeit 86 Minuten
    Kinostart 13. Oktober 2005