Die Regeln des Spiels

    Aus Film-Lexikon.de

    Der Gelegenheits-Dealer und Serien-Ladykiller Sean Bateman bekommt jeden Körper und spürt kein Gefühl mehr - bis ausgerechnet er sich verliebt. Seine Herzdame ist die träumerische Lauren, die als Jungfrau eine Art Außerirdische des Campus ist, sich aber so gezielt mit den falschen Freunden umgibt, dass auch ihr Fall nur eine Frage der Zeit sein kann. Dritter im Bunde ist der bisexuelle Paul Denton, einst Ex-Freund von Lauren und nun in Bateman verschossen. Diese drei versuchen, das Schlechteste aus ihren Voraussetzungen zu machen, wobei sie von Freunden und Verwandten, wie dem Europa-Reisenden Victor, der Männerfresserin, dem stets berauschten Dozenten Lawson oder der tablettensüchtigen Mrs. Denton bestens unterstützt werden ...



    Filmstab

    Regie Roger Avary
    Drehbuch Roger Avary
    Vorlage Roman "Einfach unwiderstehlich" von Bret Easton Ellis
    Kamera Robert Brinkmann
    Schnitt Sharon Rutter
    Musik Tom Hajdu, Andy Milburn
    Produktion Greg Shapiro für Kingsgate Films

    Darsteller

    Sean Bateman James van der Beek
    Lauren Hynde Shannyn Sossamon
    Lara Holleran Jessica Biel
    Paul Denton Ian Somerhalder
    Lance Lawson Eric Stoltz
    Mrs. Denton Faye Dunaway
    Victor Kip Pardue
    Mitchell Thomas Ian Nicholas
    Kelly Kate Bosworth
    Marc Fred Savage
    Rupert Clifton Collins jr.
    Mrs. Jared Swoosie Kurtz

    Kritiken

    Dirk Jasper: Regisseur, Autor und Oscar-Preisträger Roger Avary zeigt einen ungewöhnlichen studentischen Mikrokosmos, ein scheinbares Paradies des Vögelns, Partyfeierns und Pulverschnupfens, in dem alle auf die harte Tour lernen, wie tragikomisch und sinnentleert ein Leben ohne Regeln ist.

    film-dienst 09/2003: Präzises Jugenddrama, das jenseits jeder moralischen Entrüstung die Folgen eines Lebensstils skizziert, der keine Werte außer dem eigenen Vergnügen anerkennt.

    Cinema 05/2003: Roger Avarys Verfilmung eines Bret-Easton-Ellis-Romans schildert die Generation X als verlorene Kinder zwischen Sex, Drogen und Suizid.