Die Kommune

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    Für Erik (Ulrich Thomsen) und Anna (Trine Dyrholm) beginnt alles wie ein Traum. Als Erik eine großzügige Villa in einem Kopenhagener Nobelviertel erbt, beschließt das Paar, sein konventionelles Familienleben hinter sich zu lassen, und gründet mit Freunden und Bekannten eine Kommune.

    Der Alltag der kunterbunten Hausgemeinschaft aus Paaren, Singles und Kindern ist geprägt von Freundschaft, Liebe und fröhlich-entspanntem Laissez-faire. Regelmäßige Partys, gemeinsame Essen und Hausversammlungen an der großen Tafel stärken das Gemeinschaftsgefühl und bis auf kleinere Fehlbeträge in der Bierkasse scheint alles zu stimmen.

    Doch als Erik sich in die hübsche Studentin Emma (Helene Reingaard Neumann) verliebt und sie ins Haus aufnimmt, droht die von lässigem Miteinander geprägte Stimmung zu kippen. Der Konflikt zwischen privaten Bedürfnissen und großen Idealen wird zu einer Zerreißprobe für die verlassene Anna und die gesamte Kommune. Die Zeit der Liebe geht zu Ende, die Zeit der Abschiede hat begonnen. Und schließlich wird Anna in ein neues Leben aufbrechen …





    Filmstab

    Regie Thomas Vinterberg
    Drehbuch Thomas Vinterberg, Tobias Lindholm
    Kamera Jesper Tøffner
    Schnitt Janus Billeskov Jansen, Anne Østerud
    Musik Fons Merkies
    Produktion Sisse Graum Jorgensen, Morten Kaufmann

    Darsteller

    Erik Ulrich Thomsen
    Anne Trine Dyrholm
    Emma Helene Reingaard Neumann
    Freja Martha Sofie Wallstrøm Hansen
    Ole Lars Ranthe
    Allon Fares Fares
    Steffen Magnus Millang

    Kritiken

    www.kino-zeit.de Sonja Hartl: Leider fügt Vinterberg am Ende noch einen weiteren tragischen Moment ein, der nicht nötig gewesen wäre, zumal er zuvor mit der Einstellung des Gesichts von Viladas den perfekten Schlussmoment gefunden hatte. Insgesamt jedoch ist Die Kommune ein tragikomischer Film über das (Zusammen-)Leben.

    www.filmstarts.de Carsten Baumgardt: Thomas Vinterberg kann mit seinem tragikomischen 70er-Jahre-Drama „Die Kommune“ trotz starker Emotionen nicht an die ungeheure Intensität seiner cineastischen Großtaten „Die Jagd“ und „Das Fest“ anknüpfen.

    www.wessels-filmkritik.com Antje Wessels: Der anfangs zunächst etwas hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibende „Die Kommune“ ist kein Film, in dem auf der Leinwand viel passiert. Stattdessen wird das Publikum Zeuge einer für alle Beteiligten unvorhersehbaren Situation, die hier und da ein wenig mit den Erwartungen des Zuschauers spielt und zum Ende hin mit voller emotionaler Wucht auf den Zuschauer niederprasselt.


    Wertungen

    4.3 Sterne
    3 Bewertungen
    Original Kollektivet
    Jahr/Land 2016 / Dänemark, Niederlande, Schweden
    Genre Drama
    Film-Verleih Prokino Film
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 112 Minuten
    Kinostart 21. April 2016