Die Königin der Verdammten

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    Der legendäre Vampir Lestat erwacht aus jahrzehntelangem Schlaf und will endlich ans Tageslicht: Er findet sich nicht mehr mit seiner Schattenexistenz ab. Und weil die Sterblichen nicht begreifen können, wer er ist, schafft sich Lestat die einzige Identität auf Erden, die einem Gott nahe kommt: Er wird Rockstar. Seine Musik macht süchtig, zieht die ganze Welt in ihren Bann, dringt schließlich auch ans Ohr der uralten Königin Akasha, die in einer Gruft unter arktischem Eis ruht. Akasha: die Mutter aller Vampire - nach Jahrhunderten der Ruhe ist jetzt ihre Zeit gekommen, um die Herrschaft über die Welt anzutreten. Lestats Musik bringt die Offenbarung, auf die sie gewartet hat - sie wünscht ihn als Herrscher an ihrer Seite. Wer kann Akasha aufhalten? An ihrer Durchtriebenheit könnten sogar die ältesten aller unsterblichen Vampire scheitern: Marius und Maharet versuchen die Tradition zu wahren und Akasha im Zaum zu halten. Doch sie hat die Vampire hervorgebracht - wenn sie untergeht, reißt sie alle mit ins Verderben. Akasha ist es gewohnt, dass ihr jeder Wunsch erfüllt wird. Und sie wünscht sich die Hölle auf Erden.



    Filmstab

    Regie Michael Rymer
    Drehbuch Scott Abbott, Michael Petroni
    Vorlage Chronik der Vampire von Anne Rice
    Kamera Ian Baker
    Schnitt Dany Cooper
    Musik Richard Gibbs, Jonathan Davis
    Produktion Jorge Saralegui

    Darsteller

    Lestat Stuart Townsend
    Jesse Marguerite Moreau
    Akasha Aaliyah
    Marius Vincent Perez
    David Talbot Paul McGann
    Maharet Lena Olin
    Mael Christian Manon
    Pandora Claudia Black
    Khayman Bruce Spence
    Armand Matthew Newton

    Kritiken

    film-dienst 2002-07: Horrorfilm, der ganz auf die Faszination eines unterkühlten New-Wave-Looks setzt, dabei aber jegliche Auseinandersetzung mit dem Sujet vermeidet. Ohen tieferes Interesse am Sujet, verliert sich der Film in einer ebenso banalen wie spannungslosen Genrevariation.

    Rainer Gladys (TV-Movie) 2002-07: Stuart Townsend gbt als Mischung aus Jim Morrison und The Cure-Sänger Robert Smith einen sexy Rockvampir ab, und auch Aaliyah macht aus ihrer Nebenrolle das Beste. Doch die Geschichte ist ohne Tempo und Witz erzählt. Nur ein par Special-Effects verhindern, dass sich der Zuschauer zu Tode langweilt.

    Der Spiegel 2002-14: Die im vergangenen Jahr bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückte Amerikanerin ist hier in einer Nebenrolle zu sehen - als laszive Luder-Königin der Untoten.