Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott

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    Seit der treue Familienvater Mackenzie „Mack“ Phillips (Sam Worthington) vor vielen Jahren seine jüngste Tochter verlor, ist er in Trauer und Schuldgefühlen versunken. Ihre letzte Spur fand man in einer Hütte im Wald – nicht weit von dem Campingplatz, auf dem die Familie damals Urlaub machte.

    Eines Tages kommt ein Brief mit der Post: Es ist eine Einladung in eben jene Hütte - und ihr Absender ist Gott. Mack ist schockiert und voller Angst, all die schmerzhaften Erinnerungen kommen erneut hoch. Trotzdem bricht er auf, unsicher, was er in der Hütte finden wird. Das nun folgende Wochenende soll sein Leben erneut von Grund auf verändern.





    Filmstab

    Regie Stuart Hazeldine
    Drehbuch John Fusco
    Vorlage William Paul Young
    Kamera Declan Quinn
    Schnitt William Steinkamp
    Musik Aaron Zigman
    Produktion Gil Netter Brad Cummings

    Darsteller

    Mack Phillips Sam Worthington
    Papa Octavia Spencer
    Nan Radha Mitchell
    Sophia Alice Braga
    Kate Phillips Megan Charpentier

    Kritiken

    www.wessels-filmkritik.com Antje Wessels: „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ ist ein moralisch vollkommen fehlgeleitetes Stück Gotteskino, das sich vorwurfsvoll gegen andere Meinungen auflehnt und und mit seiner Penetranz und Symbolik gar nicht erst in die Lichtspielhäuser kommen sollte.

    www.filmrezension.de Thorleiv Nicolai Klein: Jesus, Maria und Josef. Es hätte so schön werden können! Weniger Kitsch und mehr Catch, kürzere Laufzeit und Fokus auf die wichtigen Aspekte. Der biblische Ansatz will nicht so wirklich Flügel bekommen und verfängt sich in kirchlichen Lobgesängen, bei denen alles einen Sinn ergibt. Leider ist das bei dem Film nicht der Fall, trotz nachdenklicher Momente.

    www.spielfilm.de Bianka Piringer: Stuart Hazeldine verfilmt den gleichnamigen Bestseller von William Paul Young als buntes Therapiespektakel mit Octavia Spencer in der Rolle von "Papa" Gott. Mit der Genderthematik und ethnischen Vielfalt der Rollen plädiert das Drama für eine Horizonterweiterung gerade im christlich-weißen Milieu, dem der amerikanische Filmheld angehört. Die Argumentation, wie dieser Vater eines ermordeten Mädchens zurück zum Glauben finden kann, überzeugt mit ihrer Ernsthaftigkeit, während die Bilder enthemmten Kitsch zelebrieren.


    Wertungen

    1.4 Sterne
    5 Bewertungen
    Original The Shack
    Jahr/Land 2017 / USA
    Genre Drama
    Film-Verleih Concorde Filmverleih
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 133 Minuten
    Kinostart 06. April 2017