Die Gärtnerin von Versailles

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    Frankreich, Ende des 17. Jahrhunderts. Die unkonventionelle Landschaftsgärtnerin Sabine De Barra (Kate Winslet) erhält von André Le Nôtre (Matthias Schoenaerts), dem obersten Gartenarchitekten Ludwigs XIV. (Alan Rickman), den Auftrag, einen Barockgarten zu bauen.

    Der Sonnenkönig wünscht sich einen Park für sein neues Schloss in Versailles, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll. Keine leichte Aufgabe für die selbstbewusste Witwe, die fortan nicht nur gegen neidische männliche Kollegen und subtile Hofintrigen zu kämpfen hat, sondern auch eine immer intensivere Leidenschaft für ihren Auftraggeber verspürt.

    Aber André ist verheiratet, und Sabine selbst ist sich ihrer Gefühle nicht sicher. Während Andrés eifersüchtige Ehefrau die zarte Liaison mit aller Macht sabotiert, drängt der ungeduldige König auf baldige Fertigstellung seines Gartens...





    Filmstab

    Regie Alan Rickman
    Drehbuch Alison Deegan, Alan Rickman, Jeremy Brock
    Kamera Ellen Kuras
    Schnitt Nicolas Gaster
    Musik Peter Gregson
    Produktion Gail Egan, Andrea Calderwood, Bertrand Faivre

    Darsteller

    Sabine De Barra Kate Winslet
    André Le Nôtre Matthias Schoenaerts
    König Ludwig XIV. Alan Rickman
    Philippe, Herzog von Orléans Stanley Tucci
    Madame Le Nôtre Helen McCrory
    Duras Steven Waddington
    Madame De Montespan Jennifer Ehle
    Moulin Danny Webb
    Ariane Pauline Moran
    Suzanne Phyllida Law

    Kritiken

    www.filmstarts.de Christian Horn: Etwas seichtes, aber hübsch bebildertes und gut besetztes Historiendrama um eine Liebesgeschichte im Prachtgarten des Sonnenkönigs.

    www.programmkino.de Luitgard Koch: Für den prächtigen Rahmen dieses opulenten Historiendramas entwirft die Oscar nominierte Kamerafrau Ellen Kuras exquisite Kompositionen, die fast schon an Stanley Kubricks barockes Meisterwerk „Barry Lyndon“ erinnern, das sich bei Innenaufnahmen auf Kerzenlicht beschränkte.

    www.cereality.net Christian Witte : Wenn der Film doch bloß das „A Little Chaos“ seines Originaltitels einlösen würde. Stattdessen gibt er sich so gefällig wie sein deutsches Pendant – wiederum ein echt netter Hinweis vom Verleih, welch hübsche Entbehrlichkeit einen hier erwartet.