Die Brücke von Ambreville

    Aus Film-Lexikon.de

    Mina ist eine jener Frauen, die zu früh und unglücklich geheiratet haben. George, bodenständig und praktisch denkend, versteht die Träume und Wünsche seiner Frau nicht. Ihre geheimen Sehnsüchte drohen unter der Last des Alltags zusammen zu brechen. Doch dann kommt die Wende. Mina lernt Matthias kennen, einen Ingenieur aus Paris, der die neue Brücke über die Seine baut. Er begehrt Mina genau auf die Weise, wie sie es sich immer erträumte. Als George hinter die Affäre kommt, droht ihr wunderbarer Traum wie eine Seifenblase zu zerplatzen ...



    Filmstab

    Regie Gérard Depardieu, Frédéric Auburtin
    Drehbuch Francois Dupeyron
    Vorlage Roman "Die Brücke von Ambreville" von Alain Leblanc
    Kamera Pascal Ridao
    Schnitt Noelle Boisson
    Musik Frédéric Auburtin
    Produktion Jacques Bar für DD Productions / TF1 Production

    Darsteller

    Tommy Stanislas Crevillén
    Mina Carole Bouquet
    George Gérard Darmon
    Matthias Charles Berling
    Claire Daboval Dominique Reymond
    Lisbeth Mélanie Laurent
    Babet Michèle Goddet

    Kritiken

    Dirk Jasper: Ein Film im authentischen 60er Jahre-Ambiente. Gérard Depardieu glänzt in seiner zweiten Regiearbeit nicht nur hinter der Kamera, sondern berührt auch in seiner Darstellung des einfachen Arbeiters George. Charles Berling als leidenschaftlicher Liebhaber ist wie immer in Bestform.

    Cinema 2000-06: Gérard Depardieus zweite Regiearbeit handelt zwar von Eifersucht und Ehebruch. Doch genau genommen wird bloß in einer Tour darüber palavert.

    film-dienst 2000-12: Eine inszenatorisch eher konventionell nach "klassischem" Muster entwickelte melodramatische Dreiecksgeschichte, die das Ambiente von Zeit und Ort sowie der filmischen Reminiszenzen gut trifft und mit überzeugenden Darstellern aufwartet.


    Wertungen

    1.4 Sterne
    7 Bewertungen
    Original Un pont entre deux rives
    Jahr/Land 1999 / Frankreich
    Genre Melodram
    Film-Verleih MFA
    Laufzeit 92 Minuten
    Kinostart 15. Juni 2000