Devil's Miner - Der Berg des Teufels

    Aus Film-Lexikon.de

    Basilio Vargas (14) und sein Bruder Bernardino (12) kennen ihr Metier: Sie sind Mineros, Bergarbeiter. Ihr Arbeitsplatz sind die 450 Jahre alten Stollen des Cerro Rico, des „Reichen Berges“ von Potosí. Dort, wo es einmal die größten Silbererzvorräte der Welt gab, oberhalb von Potosí, der 4300 Meter über dem Meer gelegenen bolivianischen Stadt, die einst so bedeutend war wie London, Paris oder Berlin, arbeiten Basilio und Bernardino unter Tage als Lastenschlepper, Schubkarrenfahrer und Sprengloch-Meisler.

    Der Vater der Kinder ist mit 35 an den Folgen einer Staublunge gestorben. Würden die Beiden nicht jeden Tag bis zu 10 Stunden Schwerstarbeit in den Stollen verrichten, gäbe es zu Hause nichts zu Essen.



    Filmstab

    Regie Kief Davonson, Richard Ladkani
    Kamera Richard Ladkani, Tobias Corts
    Schnitt Kief Davidson
    Musik Leonardo Heiblum, Andrés Solis
    Produktion Kief Davonson, Richard Ladkani

    Darsteller

    Dokumentarische Darstellung

    Kritiken

    film-dienst 24/2005: Durch die Bilder der harten körperlichen Arbeit wird der Zuschauer mit einer außergewöhnlichen Form von Ausbeutung konfrontiert. Die narrative Ebene verstärkt und unterstützt diesen Eindruck, da hier die Träume und Hoffnungen des Jungen zum Ausdruck kommen, der Kind sein will und das Recht auf ein besseres Leben einfordert.


    Wertungen

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    Original Devil's Miner
    Jahr/Land 2004 / USA, Deutschland
    Genre Dokumentarfilm
    Film-Verleih Salzgeber & Co. Medien GmbH
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 86 Minuten
    Kinostart 30. November 2005