Deutschland. Ein Sommermärchen

    Aus Film-Lexikon.de

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    Millionen haben diesen Sommer mit der deutschen Nationalmannschaft gefiebert, aber keiner war näher dran als der Regisseur Sönke Wortmann.

    Bis in die Kabine folgt er den WM-Helden, filmt Klinsmanns mitreißende Ansprachen, die Freudenfeiern und auch die Enttäuschung nach dem verlorenen Halbfinale. Der Film beobachtet die Spieler im Training und im Hotel und lässt die Trainer und Betreuer zu Wort kommen.

    In bisher nie gesehenen Bildern zeigt er die Begeisterung der Menschen in Deutschland. Und er lüftet das Geheimnis um den Zettel, den Torwart Jens Lehmann vor dem Elfmeterschießen gegen Argentinien zugesteckt bekam.




    Filmstab

    Regie Sönke Wortmann
    Kamera Sönke Wortmann, Frank Griebe
    Musik Marcel Barsotti
    Produktion Tom Spieß, Helfried Spitra für Little Shark Entertainment / WDR/WDR mediagroup

    Kritiken

    Christoph Oster (Rhein-Zeitung 5. Oktober 2006): Die wichtigsten Szenen aller deutschen Partien sind dezent stilisiert, insgesamt aber recht schnörkellos dokumentiert, als wolle Sönke Wortmann mitteilen: Seht her, dies alles spricht sowieso für sich. Allerdings hätte man sich eine konsequentere Einhaltung dieser Marschroute gewünscht. Seine stärksten Momente hat der Film, wenn er einfach nur die Bilder sprechen lässt und dadurch Emotionen aufzeigt, die kein Kommentar, kein Interview besser wiedergeben könnte.

    Dirk Jasper FilmLexikon: Sönke Wortmann, Filmregisseur und Ex-Fußballprofi, hatte zwei Jahre lang exklusiven Zugang zu Spielern und Stab. Sein aufregender Film macht es jetzt möglich, alles von unserer Nationalelf zu erfahren, was wir schon immer wissen wollten, aber nie zu sehen bekommen haben.


    Wertungen

    5 Sterne
    1 Bewertungen
    Original -
    Jahr/Land 2006 / Deutschland
    Genre Dokumentarfilm
    Film-Verleih Kinowelt GmbH
    Laufzeit 108 Minuten
    Kinostart 05. Oktober 2006