Der schmale Grat

    Aus Film-Lexikon.de

    Während des Zweiten Weltkrieges versuchen die Männer der Schützenkompanie der US-Armee mit der Bezeichnung "C-For-Charlie" in der entscheidenden Schlacht um die Salomon-Insel Guadalcanal, den japanischen Stützpunkt "Hügel 210" zu erobern. Zwar gelingt den Truppen die überraschend widerstandslose Landung auf der Insel, doch ihr folgen monatelange blutige Gefechte und gefährliche Patrouillen durch den unwegsamen Regenwald. Als die Überlebenden endlich die Rückreise in die Heimat antreten, hinterlassen sie ein zerstörtes Paradies ...



    Filmstab

    Regie Terrence Malick
    Drehbuch Terrence Malick
    Vorlage Roman "Insel der Verdammten" von James Jones
    Kamera John Toll
    Schnitt Billy Weber, Leslie Jones, Saar Klein
    Musik Hans Zimmer
    Produktion Robert Michael Geisler, John Roberdeau, Grant Hill für Phoenix Pictures

    Darsteller

    First Sergeant Edward Welsh Sean Penn
    Corporal Fife Adrien Brody
    Private Witt Jim Caviezel
    Private Bell Ben Chaplin
    Captain Charles Bosche George Clooney
    Captain John Gaff John Cusack
    Sergeant Keck Woody Harrelson
    Captain James "Bugger" Staros Elias Koteas
    Lieutenant Colonel Gordon Tall Nick Nolte
    Mess Sergeant Storm John C. Reilly
    Private Dale Arie Verveen
    Private First Class Doll Dash Mihok
    Sergeant McCron John Savage

    Kritiken

    Dirk Jasper: Es gibt keine Helden in "Der schmale Grat". Der Film begleitet rund ein Dutzend Soldaten und gewährt mit ihren im Off formulierten Gedanken, Ängsten und Erinnerungen einen kaleidoskopischen Einblick in die Erfahrungen und Gefühle der Männer während ihres Einsatzes. Der Film ist eine bildgewaltige, poetische Meditation über die Schönheit der Natur, die Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges und die Opferbereitschaft und familiäre Verbundenheit der Soldaten. Mit der Verfilmung des Romans "Insel der Verdammten" von James Jones ist Kultregisseur Terrence Malick ("Badlands", "In der Glut des Südens") nach 20 Jahren ein glanzvolles Comeback gelungen.

    film dienst 04/1999: Regisseur Terrence Malick verbindet Motive aus dem Roman von James Jones mit einer poetischen Beschwörung unverdorbenen Lebens und zahllosen individuellen Meditationen über den Sinn des Daseins und das Phänomen des Krieges.Der Film erreicht dabei keine letzte Geschlossenheit, verdient aber dennoch die Beachtung eines für den eigenwilligen Stil aufgeschlossenen Publikums.

    TV Spielfilm 05/1999: Die Erwartungen an dieses Kriegsepos waren hoch - Malick übertrifft sie alle!

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 1998 Bester Film Robert Michael Geisler, John Roberdeau, Grant Hill
    nom 1998 Beste Regie Terrence Malick
    nom 1998 Bester Ton Andy Nelson, Anna Behlmer, Paul Brincat
    nom 1998 Bestes adaptiertes Drehbuch Terrence Malick
    nom 1998 Beste Kamera John Toll
    nom 1998 Bester Schnitt Billy Weber, Leslie Jones, Saar Klein
    nom 1998 Beste Filmmusik Hans Zimmer