Der entsorgte Vater

    Aus Film-Lexikon.de

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    Mit "Der entsorgte Vater" widmet sich Douglas Wolfsperger einem gesellschaftlichen Phänomen, das in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vorkommt: Männer, die nach einer Trennung von ihren Frauen nicht nur als Partner, sondern auch als Vater "entsorgt"“ werden und die - oft vergeblich - um die Beziehung zu ihren Kindern kämpfen.

    Vier Väter schildern in berührenden Interviews ihr Leid und ihre Bemühungen. Eine Mutter begründet die Umgangsverweigerung aus ihrer Sicht.



    Filmstab

    Regie Douglas Wolfsperger
    Drehbuch Douglas Wolfsperger
    Kamera Tanja Trentmann, Inigo Westmeier
    Produktion Douglas Wolfsperger, Adrienne Jungblut

    Kritiken

    kino-zeit.de: Douglas Wolfsperger Film "Der Entsorgte Vater" könnte gerade wegen seiner gnadenlosen und niemals verschleierten Subjektivität ein wichtiger Impuls werden, sich mit diesem Tabu näher auseinander zu setzen und Maßnahmen zu ergreifen, die endlich einmal darauf abzielen, getrennt lebenden Eltern – gleich welchen Geschlechts – einen regelmäßigen Umgang mit ihren eigenen Kindern zu ermöglichen. Es wäre – auch wenn manche Gerichte genau dies negieren – insbesondere für die weitere Entwicklung der Kinder ein längst überfälliger Schritt.