Der alte Affe Angst

    Aus Film-Lexikon.de

    Robert ist ein sensibler Regisseur, seine Freundin Marie arbeitet als Ärztin in einer Kinderklinik. Sie lieben sich, sie gehören zusammen, trotz aller Probleme, die ihr gemeinsames Leben mit sich bringt. Als Robert erfährt, dass sein Vater Klaus unheilbar krank ist, nimmt er nach Jahren des Schweigens wieder Kontakt zu ihm auf. Doch kurz darauf stirbt Klaus. Robert, ohnehin geplagt von künstlerischen Zweifeln und Ängsten, begibt sich immer mehr auf einen selbstzerstörerischen Ego-Trip. Seit Monaten schon hat er nicht mehr mit Marie geschlafen, findet sexuelle Befriedigung nur noch bei Prostituierten. Auch für Marie beginnt nun eine schwere Zeit, in der sie fast den Boden unter den Füßen verliert. Doch in ihrer großen gegenseitigen Liebe und der wilden Entschlossenheit, für einander zu kämpfen, liegt die Hoffnung auf einen Neuanfang ...



    Filmstab

    Regie Oskar Roehler
    Drehbuch Oskar Roehler, Dr. Gabriela Sperl
    Kamera Hagen Bogdanski
    Schnitt Uli Schön
    Musik Martin Todsharow
    Produktion Eberhard Junkersdorf, Bernd Burgemeister, Dietmar Güntsche, Dr. Gabriela Sperl

    Darsteller

    Robert André Hennicke
    Marie Marie Bäumer
    Klaus Vadim Glowna
    Analytiker Christoph Waltz
    Mutter Catherine Flemming
    Wolfgang Herbert Knaup
    Klinikpsychologin Nina Petri
    Frauenarzt Ralf Bauer
    Mutter von Marie Jutta Hoffmann
    Prostituierte Eva Habermann
    Theaterschauspielerin Ingrid van Bergen
    Brigitte Hilde van Mieghem
    Vater von Marie Hermann Beyer

    Kritiken

    Dirk Jasper: Der alte Affe Angst erzählt auf sehr emotionale Weise die Geschichte des sensiblen Regisseurs Robert (André Hennicke) und seiner Freundin Marie (Marie Bäumer). Eine moderne Liebesgeschichte – so ungewöhnlich wie das Leben selbst.

    Rhein-Zeitung 25. April 2003: Seinen Hauptdarstellern verlangt das packende Psychodrama viel ab. Gewiss, mitunter überspannt der Streifen den Bogen der Exaltiertheiten und das stetige Auf und Ab der Emotionen. Und der um Versöhnung ringende Schluss wirkt in seinem märchenhaften Ton nicht eben glaubwürdig. Eines aber muss man dem Regisseur zuhalten: Sein neuer Film polarisiert, er mag verstören oder begeistern, aber er lässt niemanden kalt.


    Wertungen

    4.1 Sterne
    7 Bewertungen
    Original -
    Jahr/Land 2003 / Deutschland
    Genre Drama
    Film-Verleih Warner Bros./X Verleih
    Laufzeit 92 Minuten
    Kinostart 24. April 2003