Der Onkel vom Mars

    Aus Film-Lexikon.de

    Der ebenso ehrgeizige wie erfolglose Fernseh-Journalist Tim O'Hara wird Zeuge der Bruchlandung eines marsianischen Raumschiffes. Dies könnte für ihn die Story seines Lebens sein. Doch statt dessen findet er sich in einer bizarren Wohngemeinschaft mit dem exzentrischen aber dennoch liebenswerten "Onkel Martin" wieder, dessen einziges Ziel es ist, die Schäden an seinem Raumschiff so schnell wie möglich zu beheben und unerkannt die Erde wieder zu verlassen. Dies erweist sich als gar nicht so leichtes Unterfangen, zumal auch die Raumfahrt-Behörde und die biestige Nachrichten-Sprecherin Brace hinter dem Marsianer her sind. Doch Onkel Martin hat eine sehr unkonventionelle - eben außerirdische - Art, alle Hindernisse zu beseitigen, und so ganz nebenbei entschlüsselt er auch die Verwirrungen in Tims Herzen.



    Filmstab

    Regie Donald Petrie
    Drehbuch Sherri Stoner, Deanna Olivier
    Vorlage TV-Serie "Der Onkel vom Mars" von John L. Greene
    Kamera Thomas Ackerman
    Schnitt Malcolm Campbell
    Musik John Debney
    Produktion Robert Shapiro, Jerry Leider, Mark Toberoff

    Darsteller

    Onkel Martin Christopher Lloyd
    Tim O'Hara Jeff Daniels
    Brace Channing Elizabeth Hurley
    Lizzie Daryl Hannah
    Coleye Wallace Shawn
    Mrs. Brown Christine Ebersole
    Mr. Channing Michael Lerner
    Armitan Ray Walston
    Felix Shelley Malil
    Billy Jeremy Hotz

    Kritiken

    Dirk Jasper: Regisseur Donald Petrie ("Ein verrücktes Paar") schuf mit dieser Leinwandadaption der beliebten TV-Serie aus den 60er Jahren eine slapstick- und effektreiche Komödie, bei der die Hauptdarsteller Jeff Daniels ("Pleasantville"), Christopher Lloyd ("Zurück in die Zukunft"), Elizabeth Hurley ("Austin Powers") und Daryl Hannah ("Roxanne") dafür sorgen, daß das Aufeinanderprallen von Marsianern und Menschen zu einem humoristischen Gipfeltreffen gerät.

    TV Movie 11/1999: Christopher Lloyd spielt den weltfremden Kauz schön schräg und ganz im Stil von "Zurück in die Zukunft", während Jeff Daniels ("101 Dalmatiner", 1996) erneut in seine Paraderolle als komischer Verlierer schlüpft. Wenn die zwei mit sicherem Gespür fürs Timing herumkaspern, amüsiert sich der Zuschauer prächtig.

    Cinema 05/1999: Früher war's eine US-Fernsehserie, jetzt gibt's die Kino-Version dazu. Doch der Humorfaktor der irdischen Abenteuer eines Marsmenschen ist nicht gerade galaktisch.


    Wertungen

    0 Sterne
    0 Bewertungen
    Original My Favorite Martian
    Jahr/Land 1999 / USA
    Genre Komödie
    Laufzeit 93 Minuten
    Kinostart 20. Mai 1999