Der Löwe zeigt die Krallen

    Aus Film-Lexikon.de

    Chefinspektor Willis von Scotland Yard steht kurz vor seiner Pensionierung und hat nur noch einen Wunsch: Er möchte den amerikanischen Meisterdieb Jack Rhodes hinter Schloß und Riegel bringen. Das jedenfalls erzählt er der schönen Kleptomanin Gillian, die aus bestem Hause stammt. Er setzt sie auf Jack an und verspricht ihr im Gegenzug, Stillschweigen über ihre eigenen Diebeszüge zu bewahren. Sein Plan scheint zu gelingen, denn Jack Rhodes fängt prompt Feuer, als er die attraktive Frau zum ersten Mal sieht.

    Über Gillian gibt Chefinspektor Willis geschickt Informationen von einem bevorstehenden Juwelentransport an Jack weiter. Erwartungsgemäß wird dessen Interesse geweckt; Jack stellt ein Spezialistenteam zusammen, mit dem er den Coup durchziehen will. Gillian weiß nicht, daß Willis selbst an der Beute interessiert ist, um damit seine schmale Rente aufzubessern und sich den Lebensabend zu verschönern. Der Chefinspektor wiederum ahnt nicht, daß sich Gillian inzwischen in Jack verliebt hat und kurzerhand die Seiten wechselte.

    Die beiden organisieren ein identisches Flugzeug, das anstelle desjenigen mit der wertvollen Beute an den Bestimmungsort geschickt wird, wo Willis wartet. Das richtige Flugzeug aber dirigieren sie an einen anderen Ort um, wo Gillian und Jack die Juwelen in Empfang nehmen. Bei näherer Prüfung entpuppen sich die Juwelen jedoch als falsch. Als plötzlich auch noch Willis auftaucht, dämmert es der verblüfften Gillian, daß sie von beiden Männern gewaltig aufs Kreuz gelegt wurde ...

    © Fred König



    Filmstab

    Regie Don Siegel
    Drehbuch Francis Burns
    Kamera Frediie A. Young
    Musik Nelson Riddle
    Produktion David Merrick

    Darsteller

    Jack Rhodes Burt Reynolds
    Gillian Bromley Lesley-Anne Down
    Chefinspektor Willis David Niven
    Nigel Lawton Timothy West
    Ernst Müller Patrick Magee
    Ferguson Al Matthews
    Sheila Susan Littler
    Mrs. Willis Isobel Dean
    Inspektor Vanderveld Joss Ackland

    Kritiken

    Süddeutsche Zeitung: Ein hinreißend trügerischer, reifer und perfekter Film.