Der Commander

    Aus Film-Lexikon.de

    Commander Jack Colby ist Söldner, einer der besten. Das wissen auch die drei vornehmen Herren Nick di Carlo, Mazzarini und McPherson, die als hochmoralische Drogengegner auftreten. Sie erteilen Colby einen brisanten Auftrag: Er soll im "Goldenen Dreieck" von Burma-Laos-Thailand das Drogenlager des Generals Dong vernichten. Was Jack Colby nicht ahnt: Die drei sind selbst im Drogengeschäft tätig und wollen mit seiner Hilfe nur einen lästigen Konkurrenten ausschalten.

    In Berlin tagt inzwischen die Internationale Drogenabwehr-Organisation. Deren Leiter, Mr. Carlson, ist über Colbys Auftrag bestens informiert. Er will den Agenten Wild Bill Hickock in die Söldnertruppe einschleusen, um die Vernichtung des Drogenlagers zu überwachen. Niemand weiß, daß Carlson selbst mit der Drogen-Mafia unter einer Decke steckt. Doch es gibt einen Mikrofilm, der ihn kompromittiert.

    Hinter diesem Film ist auch Mazzarini her, der Alleinherrscher der Drogenszene werden möchte. Er setzt gnadenlose Killer auf Colby und Wild Bill Hickock an ...

    © Fred König



    Filmstab

    Regie Antonio Margheriti
    Drehbuch Tito Carpi, Arne Elsholtz
    Kamera Peter Baumgartner
    Schnitt Marie-Luise Buschke
    Musik Jean-Claude Eloy, Walter Baumgartner
    Produktion Erwin C. Dietrich

    Darsteller

    Jack Colby Lewis Collins
    Mazzarini Lee van Cleef
    Carlson Donald Pleasence
    Duclaud John Steiner
    Wild Bill Hickock Manfred Lehmann
    McPherson Brett Halsey
    Ling Chat Silayan
    Nick di Carlo Antonio Cantafora
    Kongo Klaus Bobby Rhodes

    Kritiken

    Lexikon des internationalen Films: Ein spekulativer Söldner-Flm mit allen unrühmlichen Markenzeichen des Genres: Waffenkult, rassistische Feinbilder und ein neokolonialistischer Blick auf die Länder der "Dritten Welt".


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    Original The Commander
    Jahr/Land 1988 / Deutschland, Italien
    Genre Action
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 104 Minuten
    Kinostart 28. April 1988