Der Bär ist los!

    Aus Film-Lexikon.de

    Was tun, wenn ein dressierter Bär aus dem Zirkus ausreißt und dadurch nicht nur ein ganzes Dorf in Aufruhr bringt, sondern auch in die Schusslinie eines übereifrigen Hobby-Jägers gerät? Die 10jährige Julia und Tom, der Sohn des Zirkusdirektors haben die Flucht des Bären Joschka zu verantworten. Nun versuchen sie zu retten, was zu retten ist und begeben sich mit Freunden aus dem Dorf auf die Suche nach dem flüchtigen Meister Petz. Tollkühne Mutproben, das Überleben in der freien Natur und eine erste zarte Liebesromanze schweißen die jungen Abenteurer zusammen. So wird dann doch noch aus den anfangs recht eintönigen Sommerferien ein bäriges Erlebnis, das niemand so schnell vergessen wird.



    Filmstab

    Drehbuch Christoph Stark, Jochen Bitzer
    Kamera Peter von Haller
    Schnitt Norbert Turzer
    Musik Petr Hapka
    Produktion Hanno Huth für Perathon Film / Senator Film / Studio Sirotek

    Darsteller

    Julia Janina Vilsmaier
    Tom Max Riemelt
    Jirka Frantisek Pechácek
    Anna Theresa Vilsmaier
    Roman Daniel Vidlák
    Alexandra Josefina Vilsmaier
    Lukas Marian Merforth
    Lenka Ivana Chylková
    Jäger Heinrich Schafmeister
    Zirkusdirektor Armin Rohde
    Entfesselungskünster Götz Otto
    Clown Gerd Lohmeyer
    Wahrsagerin Hanni Lentz
    Zwerg Jirí Krytinár
    Briefträgerin Dana Vávrová
    Julias Vater Michael Roll

    Kritiken

    Dirk Jasper: Ein tierisches Abenteuer für die ganze Familie - von der Schauspieler-Regisseurin Dana Vávrová fröhlich-frech in Szene gesetzt.

    TV Movie 2000-08: Im Gegensatz zu ihrem Bulimie-Drama "Hunger" kommt Dana Vávrovás zweite Regiearbeit federleicht daher. Mit ihrer talentierten Tochter Janina (12) als Hauptdarstellerin serviert die gebürtige Tschechin fantasievolle Unterhaltung, die eigentlich nur einen Wunsch offen lässt: den wildromantischen Böhmerwald selbst zu entdecken.

    film-dienst 2000-07: Dramaturgisch holprig entwickelter Kinderfilm, der durch die Überfrachtung mit Problemen nie zu einem Rhythmus findet. Da auch die teilweise fehlbesetzten, unkonzentriert geführten Darsteller verloren wirken, stellen sich nur bescheidene Ansätze von Spannung und Humor ein.