David Wants To Fly

    Aus Film-Lexikon.de

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    Die beispiellose Erfolgsgeschichte des Maharishi Mahesh Yogi begann im Himalaya. Seit den 60er Jahren hat der Guru auch im Westen zahlreiche prominente Anhänger gewonnen, darunter die Beatles. Fast sechs Millionen Menschen weltweit praktizieren heute die Transzendentale Meditation (TM). Auch David, ein junger Filmemacher auf der Suche nach Inspiration, will es mit der Meditation probieren. Denn nicht zuletzt sein großes Vorbild, der legendäre Regisseur David Lynch, versichert ihm höchstpersönlich, dass TM eine Quelle der Kreativität und des Erfolgs sei. David beschließt, sein Idol beim Wort zu nehmen: Er unterzieht sich dem teuren Meditations-Training, erhält sein persönliches Mantra und versucht sich im Yogischen Fliegen. Der Filmemacher pilgert auf den Spuren der TM-Bewegung. Dabei kommt er allerdings einigen wohl gehüteten Geheimnissen zu nahe. David Lynch, inzwischen wichtigste Repräsentationsfigur von TM, reagiert auf die Recherchen des Filmteams mit einer Klagedrohung. Nun will es David erst recht wissen. Er reist quer durch die USA bis nach Indien und taucht immer tiefer ein in Maharishis bizarres Imperium. Anstelle des prophezeiten „Himmels auf Erden“ stößt David auf Abgründe.



    Filmstab

    Regie David Sieveking
    Drehbuch David Sieveking
    Kamera Adrian Stähli
    Schnitt Martin Kayser-Landwehr
    Musik Karl Stirner
    Produktion Martin Heisler, Carl-Ludwig Rettinger

    Kritiken

    kino.de: Bei der Suche nach der eigenen Mitte geht Filmemacher David Sieveking tief und kurzweilig in sich. Mit profanem Ergebnis: Transzendentale Meditation kostet viel Geld.


    Dimitrios Athanassiou (moviemaze.de): David Wants to Fly liefert zwar keine ausgesprochen spektakulären Einsichten, aber der Film entlarvt aufs Neue, was sich hinter einer scheinbar positiven Lehre und Heilsversprechungen verbirgt.


    Wertungen

    0 Sterne
    0 Bewertungen
    Jahr/Land 2010 / Deutschland/Österreich/Schweiz
    Genre Dokumentarfilm
    Film-Verleih Neue Visionen Filmverleih
    Laufzeit 97 Minuten
    Kinostart 06. Mai 2010