Das Tagebuch des Verführers

    Aus Film-Lexikon.de



    Filmstab

    Regie Daniele Dubroux
    Drehbuch Daniele Dubroux
    Vorlage Roman von Sören Kierkegaard
    Kamera Laurent Machuel
    Schnitt Jean-Francois Naudon
    Musik Jean-Marie Senia
    Produktion Paulo Branco für Gemini / Madrogoa / Canal+ / CNC

    Darsteller

    Claire Conti Chiara Mastroianni
    Gregoire Moreau Melvil Poupaud
    Sebastien Mathieu Amalric
    Anne, die Mutter Daniele Dubroux
    Hugo Jean-Pierre Léaud
    Diane Micheline Presle
    Hubert Markus Saint Macary
    Robert Serge Merlin

    Kritiken

    Cinema 10/1997: Philosophisch überfrachtete Liebesgeschichte mit Deneuve-Tochter Chiara Mastroianni.

    TV Today 21/1997: Stoff für ein Melodram, aufbereitet als skurrile Love-Story: poetisch, surreal und überraschend heiter.

    Lexikon des internationalen Films: Teils philosophische Komödie, teils Krimi-Groteske, funktioniert die Geschichte wie eine chemische Versuchsanordnung, die das Wunder der Liebe erforschen will und dabei die Verstrickungen der Figuren immer wieder ironisch bricht. Die Lust am geheimnisvoll kriminalistischen Spiel läßt dabei nie vergessen, dass es auch um moderne existentielle Probleme wie Einsamkeit, Todessehnsucht und Neurosen geht. Ein hochintelligenter Film, ausgestattet mit zahlreichen literarischen, kulturhistorischen und filmischen Bezügen, der zugleich stets auch als bezauberndes Märchen fesselt.