Das Sams

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    Bruno Taschenbier führt ein geordnetes Kleinstadtleben. Der schüchterne Schirmkonstrukteur wird sowohl von seinem Chef Oberstein gepiesackt, als auch von der nicht weniger übellaunigen Vermieterin, Annemarie Rotkohl. Sein einziger Freund ist Anton Mon, der einen Privatzoo unterhält und genauso einzelgängerisch ist wie Taschenbier selbst. Doch an einem Samstag tritt das Sams, ein merkwürdiges kleines Wesen mit einer Rüsselnase und roten Haaren, in das Leben von Herrn Taschenbier. Das Sams, das Herrn Taschenbier seinen "Papa" nennt, könnte gegensätzlicher nicht sein: Es ist frech und chaotisch und stürzt sein geordnetes Leben ins blanke Chaos. Als Taschenbier aber entdeckt, dass er mit Hilfe der blauen Punkte im Gesicht des Sams alle seine Wünsche erfüllen kann, verändert sich sein Leben. Er besänftigt seine übellaunige Vermieterin Frau Rotkohl, kann dem fiesen Nachbarn Herrn Lürcher eins auswischen und auch sonst sein Leben frei nach Lust und Laune gestalten. Vor allem hat er jetzt aber bessere Chancen bei seiner hübschen, neuen Kollegin Frau März, in die sich Taschenbier Hals über Kopf verliebt hat. Doch nicht nur Herr Oberstein, der Frau März selbst begehrt, sondern auch das Sams platzt fast vor Eifersucht.




    Filmstab

    Regie Ben Verbong
    Drehbuch Paul Maar, Ulrich Limmer
    Kamera Klaus Eichhammer
    Schnitt Norbert Herzner
    Musik Nicola Piovani
    Produktion Ulrich Limmer

    Darsteller

    Das Sams Christine Urspruch
    Bruno Taschenbier Ulrich Noethen
    Margarete März Aglaia Szyszkowitz
    Anton Mon Armin Rohde
    Annemarie Rotkohl Eva Mattes
    Oliver Oberstein jr. August Zirner
    Herr Lürcher Gert Burkard
    Die beiden Polizisten Badesalz
    Verkäufer Heinrich Schafmeister

    Kritiken

    www.programmkino.de Gaby Sikorski: Ein Abenteuer jagt das nächste – der Film lebt von einem geschickt aufgebauten, familienfreundlichen Drehbuch, das tatsächlich Groß und Klein anspricht. Für die Erwachsenen gibt es genauso viel zu sehen, zu staunen und zu lachen wie für die Kinder. Das liegt an der teilweise erfreulich albernen Situationskomik und an den gut aufgelegten Darstellern.

    www.spielfilm.de Redaktion: Ich wünsche mir einen Film für die ganze Familie, eine deutsche Komödie, die wirklich lustig ist, und außerdem soll das Ganze auch noch intelligent und niveauvoll sein. Das sind ja drei Wünsche auf einmal, das gibt es nicht! Gibt es doch! Denn das Sams hat Wunschpunkte im Gesicht.


    Wertungen

    4.7 Sterne
    3 Bewertungen
    Jahr/Land 2001 / Deutschland
    Genre Kinderfilm
    Film-Verleih Kinowelt GmbH
    Laufzeit 100 Minuten
    Kinostart 18. Oktober 2001