Das Orchester von Piazza Vittorio

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    Der Film erzählt die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des mittlerweile international berühmten „Orchester von Piazza Vittorio“. Im römischen Stadtteil Piazza Vittorio, dem größten multi-ethnischen Viertel der italienischen Hauptstadt, treffen Lebensgeschichten von Menschen aus aller Welt aufeinander. Aus einer Bürgerinitiative gegen die Schließung eines populären Kinos entstand der Gedanke, ein multikulturelles Orchester zu gründen. Jeder der 16 Musiker aus 11 Ländern, einige von Abschiebung bedroht, bringt hier neben seinem persönlichen Background auch Lieder und Instrumente aus seiner Heimat in das Orchester mit ein, so dass eine aufregende Fusion musikalischer Stile, Melodien und Stimmen aus aller Welt entstanden ist. In fünf Jahren hat das Orchester unter seinem rührigen Leiter Mario Tronco so Menschen zusammengebracht, die sich auf der Straße kennengelernt haben und gemeinsam den Traum realisieren, eine neue Art von Musik zu machen und solidarisch zu leben.



    Filmstab

    Drehbuch Agostino Ferrente
    Kamera Greta De Lazzaris, Alberto Fasulo
    Schnitt Desideria Rayner
    Musik Das Orchester von Piazza Vittorio
    Produktion Bianca Film, Lucky Red, Pirat M.C.

    Kritiken

    Felicitas Kleiner (film-dienst.de): Ein spannender Stoff, der eigentlich für sich selbst spricht – was auch nötig ist, denn die Form, die Regisseur Agostino Ferrente dem Material gegeben hat, das er über die Jahre hinweg drehte, ist nicht sehr überzeugend.


    Wertungen

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    0 Bewertungen
    Original L'Orchestra di Piazza Vittorio
    Jahr/Land 2006 / Italien
    Genre Dokumentarfilm
    Film-Verleih Kairos
    Laufzeit 93 Minuten
    Kinostart 29. April 2010