Das Mädchen aus der Streichholzfabrik

    Aus Film-Lexikon.de



    Filmstab

    Regie Aki Kaurismäki

    Darsteller

    Kati Kati Outinen
    Mutterj Elina Salo
    Stiefvater Esko Nikkari
    Herm Vesa Vierikko

    Kritiken

    Dirk Jasper: Ein kleiner Film mit einer denkbar "einfachen" Geschichte - und zugleich ein gewaltiges, suggestives Drama um Liebe, Einsamkeit, Leid und verlorene Hoffnung. "Das Mädchen aus der Streichholzfabrik" gilt als der perfekteste Film im bisherigen Werk des finnischen Kult-Regisseurs Aki Kaurismäki - ein lakonischer Geniestreich, der die Kritiker zu wahren Lobeshymnen inspirierte. "Das Mädchen aus der Streichholzfabrik" ist Kino pur.

    Die Zeit: In dieser Geschichte treibt Kaurismäki die Ästhetik der Kargheit auf die Spitze. Der Film ist ganz Substanz, ohne Abschweifungen und Pausen. Jedes Bild erzählt das Wesentliche, Iris, das Mädchen aus der Streichholzfabrik, sucht das Glück und findet die Kälte der Menschen. Am Ende vergiftet sie ihre Eltern und ihren Verführer, um ihren Schmerz zu stillen. Das ist die Handlung, bitterarm und, wie der Film, unendlich reich. 64 Minuten dauert "Das Mädchen aus der Streichholzfabrik". Kaurismäkis Filme werden immer kürzer, weil sie immer besser werden.

    Journal Frankfurt: Typisch tristes Kaurismäki-Drama um Einsamkeit, Traurigkeit, Wortlosigkeit.