Das Jahr der ersten Küsse

    Aus Film-Lexikon.de

    Mit 15 ist die Welt überhaupt nicht mehr in Ordnung. Wer wüsste das besser als Tristan? Seine Eltern lassen sich scheiden und er verknallt sich in Kerstin - die war bis eben noch sein bester Kumpel, aber neuerdings bringt ihn jeder Augenaufschlag von ihr ziemlich ins Schleudern. Das kann er ihr allerdings unmöglich sagen, dazu ist er viel zu schüchtern. Die anderen in der Clique wissen auch keinen Rat, die haben nämlich plötzlich alle den gleichen Stress: statt Barthaaren sprießen nur Pickel, mal ganz zu schweigen vom täglichen Kampf mit der Morgenlatte. Schule und Eltern nerven, vor der Disco heißt es: "Wir müssen draußen bleiben", und überhaupt, wie küsst man eigentlich richtig? Tristan und seine Freunde erleben hautnah, wie verwirrend es sein kann, erwachsen zu werden -und wie aufregend! Schließlich lassen sie nichts aus, was das Leben einem Teenager in den 80ern zu bieten hat: Strippokerrunden, bei denen es statt an die Wäsche der Mädchen an die eigene Hose geht, Alkoholexperimente, die ohne Umweg ins Blackout führen, die Klammerbluesparty und der One-Night-Stand, die leider ohne Folgen bleiben. Am Ende eines turbulenten Jahres haben Tristan & Co. nicht nur ihre ersten Küsse hinter sich. Sie wissen auch: die erste große Liebe kommt manchmal genau dann, wenn man gar nicht (mehr) damit rechnet.



    Filmstab

    Regie Kai Wessel
    Drehbuch Sathyan Ramesh
    Kamera Hagen Bogdanski (BvK)
    Schnitt Tina Freitag (BVS)
    Musik Gerry Arling, Richard Cameron
    Produktion Roland Willaert

    Darsteller

    Tristan erwachsen Oliver Korittke
    Tristan jung Max Mauff
    Kerstin Diane Siemons-Willems
    Specki Thomas Drechsel
    Simone Luana Bellinghausen
    Streusel Michael Godde
    Tümai Rebecca Hessing
    Jana Aimée Grinda
    Elrond Michel Besel

    Kritiken

    Cinema 2002-10: Ramesh und Wessel illustrieren ihren sentimentalen Rückblick mit viel Gespür für Details und Typen. Die Leiden des jungen Tristan indes sind zeitlos aktuell. Geändert haben sich nur die Frisuren.

    film-dienst 21/2002: Wehmütig-nostalgischer Rückblick auf die Jugendzeit der 80er-Jahre, der durch ein genaues Drehbuch, authentische Darsteller und eine einfühlsame Inszenierung überzeugt, während er in der optischen Gestaltung eher selten Kinoqualität erreicht.


    Wertungen

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    Original -
    Jahr/Land 2001 / Deutschland
    Genre Komödie
    Film-Verleih Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
    Laufzeit 98 Minuten
    Kinostart 03. Oktober 2002