Das Comeback

    Aus Film-Lexikon.de

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    New York, 1928. Jim Braddock, liebender Ehemann und treu sorgender Familienvater, ist auf dem besten Wege als Boxer die große Karriere zu machen. Regelmäßig gewinnt er seine Kämpfe mit beeindruckender Leichtigkeit und hat beste Aussichten auf einen Weltmeisterschaftskampf. Doch das Glück wendet sich so schnell, wie es gekommen war: Nur fünf Jahre später ächzt Amerika im eisernen Griff der Großen Depression.

    Vom Glück verlassen und von zahllosen Verletzungen zurückgeworfen, sind Jim Braddocks Träume vom Sportruhm längst geplatzt. Ohne Geld, ohne Arbeit, ohne Zukunft, ohne Boxlizenz geht es für ihn, seine treue Frau Mae und ihre drei Kinder wie für Millionen anderer Amerikaner längst nur noch ums nackte Überleben. Nur Jims gelegentliche brutale Knochenjobs an den Docks halten die Familie über Wasser.

    Doch Jim Braddock gibt nicht auf. Sein ehemaliger Manager Joe Gould bietet ihm einen einzigen Boxkampf an, und Jim packt die Gelegenheit beim Schopf. Obwohl er krasser Außenseiter ist, setzt er sich durch. Das Wunder wird wahr. Braddock eilt von Triumph zu Triumph und wird zum Held der vom Schicksal gebeutelten Massen.

    Schließlich wartet der Kampf um den Schwergewichtstitel auf Jim, den "Cinderella Man" - ausgerechnet gegen den in allen Belangen überlegenen Max Baer, der bereits zwei Gegner im Ring getötet hat. Wieder geht es für Jim ums nackte Überleben ...



    Filmstab

    Regie Ron Howard
    Drehbuch Cliff Hollingsworth, Akiva Goldsman
    Kamera Salvatore Totino
    Schnitt Daniel P. Hanley, Mike Hill
    Musik Thomas Newman
    Produktion Brian Grazer, Ron Howard, Penny Marshall

    Darsteller

    Jim Braddock Russell Crowe
    Mae Braddock Renée Zellweger
    Joe Gould Paul Giamatti
    Max Baer Craig Bierko
    Mike Wilson Paddy Considine
    Jimmy Johnston Bruce McGill
    Ford Bond David Huband
    Jay Braddock Connor Price
    Rosemarie Braddock Ariel Waller
    Howard Braddock Patrick Louis
    Sara Wilson Rosemarie DeWitt

    Kritiken

    film-dienst 18/2005: Mehr sentimentales Familiendrama als realistische Hinterfragung einer individuellen und gesellschaftlichen Krisensituation. Moralisch vorprogrammiert und dramaturgisch überraschungslos, fesselt der Film hauptsächlich durch seine hervorragenden Hauptdarsteller.

    Rhein-Zeitung, 7.9.2005: Howard und seine Drehbuchautoren variieren geschickt die alten Erzählmuster des amerikanischen Traums, ohne in sentimentale Gefilde abzugleiten. Das liegt an der Erdung der Story durch die historischen Fakten und am stringenten Bemühen um Authentizität [...].

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 2005 Bester Nebendarsteller Paul Giamatti
    nom 2005 Bester Schnitt Mike Hill, Dan Hanley
    nom 2005 Bestes Make-up David Leroy Anderson, Lance Anderson


    Wertungen

    0 Sterne
    0 Bewertungen
    Original Cinderella Man
    Jahr/Land 2005 / USA
    Genre Drama
    Film-Verleih Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 127 Minuten
    Kinostart 08. September 2005