Das Auge (2000)

    Aus Film-Lexikon.de

    Joanna Eris wird verdächtigt, den Sohn eines britischen Regierungs-Beamten zu erpressen. Doch Eris ist weit mehr als eine Erpresserin. Sie ist eine rätselhafte, verführerische Meisterin der Verkleidung, eine rasende Mörderin, eine verlassene Waise und ein unergründliches Geheimnis. "Das Auge" kann sich der Faszination Joannas nicht entziehen. Je länger er ihr von Mord zu Mord folgt, desto mehr ist er davon besessen, sie zu beobachten. Nicht, sie zu verhaften. Nicht, mit ihr zu sprechen. Er wird ihr Schatten, ohne sich jemals zu erkennen zu geben - doch unerwartete Wendungen ihres Schicksals geben Joanna das Gefühl, von einem Schutzengel behütet zu werden. Sie ahnt nicht, dass die Besessenheit ihres Beschützers zu einer tödlichen Bedrohung werden wird ...



    Filmstab

    Regie Stephan Elliott
    Drehbuch Stephan Elliott
    Vorlage Roman "The Eye of the Beholder" von Marc Behm
    Kamera Guy Defaux
    Schnitt Sue Blaney
    Musik Marius De Vries
    Produktion Nicolas Clermont, Tony Smith

    Darsteller

    "Das Auge" Ewan McGregor
    Joanna Eris Ashley Judd
    Gary Jason Priestley
    Dr. Brault Geneviève Bujold
    Hilary K. D. Lang
    Alex Leonard Patrick Bergin

    Kritiken

    Dirk Jasper: Regisseur Stephan Elliott präsentiert hier seinen neuen großen Coup: einen fesselnden, alptraumhaften Krimi mit einer brillanten Ashley Judd als zarter, kaltblütiger Serienkillerin, deren Sex-Appeal so tödlich ist wie ihre Waffen. Aus Obserevierung wird Obsession: Ewan McGregor brilliert als britischer Secret-Service-Mann "Das Auge", der eine junge Heirats-Schwindlerin und Serien-Mörderin verfolgt, sich in sie verliebt und so zunehmend in die Rolle ihres eifersüchtigen Beschützers und Komplizen gerät.

    Cinema 2000-10: In der spannenden und überraschenden Zweitverfilmung des Romans von Marc Behm verfolgt Überwachungsspezialist Ewan McGregor die schöne Mörderin Ashley Judd - und verliebt sich in sie ...

    film-dienst 2000-18: Mischung aus Psychothriller und Road Movie, eher spannungsarm, aber mit schönen Bildern und überzeugenden Darstellerinnen. Kein Agentenfilm, sondern eher eine philosophische Studie über die Kommunikation durch Bilder, die echten Kontakt verhindert und die Menschen zu geistig gestörten Einzelgängern macht.