Coraline

    Aus Film-Lexikon.de

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    Eine bessere Welt, ein schöneres Leben. Davon hat Coraline schon immer geträumt: kein Vater, der meistens seine Ruhe will, keine Mutter, die kaum Zeit für sie hat, und bitte keine Silberfische in der Dusche. Was würde sie nicht alles geben für ein bisschen mehr Luxus, Spannung und Spaß? Und wer hätte gedacht, dass all das in ihrem neuen Zuhause schon hinter einer versteckten Tür auf sie wartet?

    Die Tür führt Coraline direkt in eine etwas andere, spektakuläre Version ihres eigenen Lebens. Hier leuchten die Farben, hier stehen Pizza, Hot Dogs und Creme-Muffins auf dem Mittagstisch und abgesehen von den seltsamen schwarzen Knöpfen auf ihren Augen sind diese anderen Eltern weitaus spaßigere Abbilder ihrer Mutter und ihres Vaters. Der Alltag scheint hier wie eine endlose Zirkusvorstellung - doch als die andere Mutter versucht, sie für immer in diesem Parallelzuhause zu behalten, wird aus dem dauernden Spaß bitterer Ernst. Um sich selbst und ihre wahren Eltern zu retten und ein paar andere Kinder aus ihrem Gefängnis in dieser anderen Welt zu befreien, braucht Coraline ihren ganzen Mut und ein bisschen Hilfe von ihren Nachbarn und einer sprechenden schwarzen Katze.




    Filmstab

    Regie Henry Selick
    Drehbuch Henry Selick
    Vorlage Neil Gaiman
    Kamera Pete Kozachik
    Musik Bruno Coulais
    Produktion Mary Sandell, Claire Jennings, Henry Selick

    Darsteller

    Wybie Lovat (Stimme) Robert Bailey Jr.
    Miss Forcible Dawn French (Sprecher)
    Mr. Bobinsky Ian McShane
    Miss Spink Jennifer Saunders (Sprecher)
    Kater (Stimme) Keith David (Sprecher)
    Caroline Jones (Stimme) Dakota Fanning
    Mutter (Stimme) Teri Hatcher
    Vater (Stimme) John Hodgman

    Kritiken

    kino.de: Gruselgestalten und drollige Geschöpfe aller Art geistern durch verquere Visionen und fieberhafte Traumgespinste und erzeugen einen kuriosen Kosmos, der "Alice im Wunderland" evoziert ... Dabei kombiniert der 3-D-Puppentrickfilm meisterhaft Stop-Motion-Technik mit CGI-Aufnahmen, womit eine exzentrische Fantasiewelt erschaffen wird, die an Tim-Burton-Filme erinnert ... Insgesamt ist "Coraline" ein eigenwilliger Spaß mit schwarzem Humor und der universellen Botschaft, das zu schätzen, was man hat.

    outnow.ch: "Coraline" ist toll. Gruslig, morbide, schaurig schön und überzeugt mit tollen Animationen. Zwischendurch mag man sich ein paar Mal am Kopf kratzen, was genau denn da auf der Leinwand gezeigt wird, aber diese Sequenzen sind glücklicherweise sehr selten. Ein toller Film, bei dem herrlich geschaudert werden kann.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 2009 Bester animierter Spielfilm Henry Selick


    Wertungen

    4.7 Sterne
    3 Bewertungen
    Jahr/Land 2009 / USA
    Genre Animation
    Film-Verleih Universal Pictures International Germany GmbH
    FSK ab 6 Jahre
    Laufzeit 100 Minuten
    Kinostart 13. August 2009