Christian Slater

    Aus Film-Lexikon.de

    amerikanischer Schauspieler; * 18. August 1969 in New York City

    eigentlich: Christian Michael Leonard Hawkins

    Durch seine Mutter, die für die Besetzung von Rollen zuständig war, bekam er bereits mit acht Jahren die erste Rolle in einer TV-Soap-Opera, und ein Jahr später spielte er am Broadway in "Music Man" neben Dick van Dyke. Mit Jean-Jacques-Annauds Verfilmung des Umberto-Eco-Bestsellers "Der Name der Rose" ("The Name Of The Rose", 1986), in der er an der Seite von Sean Connery den Adson von Melk verkörperte, wurde er international bekannt. Seine nächsten Rollen zeigten ihn meist als wahnsinnigen Verbrecher, z.B. als anarchischen Highschool-Psychopathen in der schwarzen Satire "Heathers" (1989). Dass er auch anders kann, zeigte er in der Romanze "Das Rosenbett" ("Bed Of Roses", 1996) oder dem Action-Thriller "Operation: Broken Arrow" ("Broken Arrow", 1996) mit John Travolta. Als grosser Star-Trek-Fan spielte er 1991 einen Offizier in "Star Trek VI: Das unentdeckte Land" ("Star Trek VI: The Undiscovered Country").

    Christian Slater wurde des Öfteren wegen Alkohol- oder Drogenmissbrauchs festgenommen, verbüsste 1998 sogar ein 59-tägige Haftstrafe und unterzog sich einer Drogentherapie.

    1995 wurde das Teenie-Idol vom Empire Magazine zu den 100 "Sexiest Stars In Film History" gezählt. Er übernahm 1996 die Regie für die Verfilmung der Kurzgeschichte von Ralph Lombargila "Museum Of Love". Slater produzierte mehrere der Filme, in denen er auch die Hauptrolle spielte.


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