Chris Cooper

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    US-amerikanischer Schauspieler; * 09. Juli 1951 in Kansas City, Missouri

    Chris Cooper erhielt seine Ausbildung an der University of Missouri School of Drama. 1980 hatte er in "Bad Timing: A Sensual Obession" seinen ersten Filmauftritt. Anschließend spielte er kleinere Rollen in TV-Serien und Filmen, später wurde er vor allem durch John Sayles Filme "Matewan" (1987), "Stadt der Hoffnung" (1991) und "Lone Star" (1996) als Independentschauspieler bekannt. Den Durchbruch im Filmgeschäft hatte er in dem Oscar-prämierten Drama "American Beauty" (1999), worin er die Rolle des homophoben Colonel Frank Fitts übernahm. Für seine Rolle als Orchideendieb John Laroche in "Adaption" (2002) erhielt er den Oscar als bester Nebendarsteller.

    Danach wirkte er als skrupelloser CIA-Agent in "Die Bourne-Identität" ("The Bourne Identity", 2002) mit, und als Pferdetrainer Tom Smith in "Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg" (2003). 2005 sah man ihn gleich in drei hoch gelobten Filmen: "Jarhead - Willkommen im Dreck", "Capote" und "Syriana", in dem George Clooney die Hauptrolle spielt. Einen Sprengstoffexperten in gefährlichem Terrain verkörpert er in "Operation: Kingdom" ("The Kingdom", 2007).

    Chris Cooper heiratete seine Frau Marianne Leone Cooper 1983. Ihr Sohn Jesse starb mit 17 Jahren an den Folgen einer Kinderlähmung; ihrem Sohn zu Ehren gründeten die Eltern die "Jesse Cooper Foundation".


    Filmografie - Darsteller


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    Oscar.jpg 2002 Bester Nebendarsteller Adaption - Der Orchideen-Dieb