Caótica Ana

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    Die junge Malerin Ana verlässt das Idyll auf ihrer Heimatinsel Ibiza und ihren Vater Klaus (Matthias Habich), um sich von der Mäzenin Justine (Charlotte Rampling) in deren Madrider Künstlergemeinschaft fördern zu lassen. Im ungewohnten Chaos der Großstadt lässt sie ihrer Entwicklung freien Lauf, erlebt ihre erste Liebe und die erste intensive Trennung. Die Suche nach dem verlorenen Geliebten Said (Nicolas Cazalé) führt Ana zu sich selbst, ihrem früheren Leben und ihrer schicksalhaften Bestimmung.

    CAÓTICA ANA erzählt von einer intensiven und sinnlichen Reise und ist eine Liebeserklärung an die Frauen – an ihren Mut und ihre Stärke. Zugleich eine Hommage an das Leben und die Liebe.



    Filmstab

    Regie Julio Medem
    Drehbuch Julio Médem
    Kamera Mario Montero
    Musik Jocelyn Pook
    Produktion Simón de Santiago, Enrique Lopez Lavigne, Koldo Zuazua, Julio Médem

    Darsteller

    Justine Charlotte Rampling
    Ana Manuela Vellés
    Linda Bebe Rebolledo
    Anglo Asier Newman
    Said Nicolas Cazalé
    Lucas Raul Peña
    Mister Hawk Gerrit Graham
    Klaus Matthias Habich
    Ismael Lluis Homar

    Kritiken

    MovieMaze: Sinnlich und verführerisch, polarisierend, politisch, religions- und gesellschaftskritisch: Drama, Roadmovie, metaphysische Reise und Fantasy. Julio Medem beschreitet mit Caotica Ana Pfade jenseits aller Genrekonventionen. Das ist kraftvolles junges Kino, das sich nicht zu verstecken braucht. Verwirrend, klischeefrei, unkonventionell und nicht vorhersehbar. Ein irrer Trip, der sich auf ganzer Linie lohnt. Julio Medem beweißt mit Caotica Ana, dass das spanische Kino zu recht als Geheimtipp gehandelt wird und zeigt obendrein, wie sinnlich-verführerisch er mit Bildern umgehen kann. Kreative Kinokunst vom feinsten!

    Süddeutsche Zeitung: Medem filmt Manuela Vellés Hände, die wie sensorische Tentakel Energiefelder abzutasten scheinen, begleitet ihren Gang als tänzerische Trance. Einer der unglaublichen Augenblicke, wie sie nur der baskische Filmemacher zu schaffen weiß: Aus der alltäglichen Szenerie entsteht reine Magie!

    epd Film: Ein gewagtes, an Ideen überbordendes Filmpoem. Keiner kann so natürlich, beinahe organisch Räume und Zeiten, Mythos und Alltäglichkeit miteinander verknüpfen. Anas Land ist das der Magie, einer besonderen Girl-Weiblichkeit, wie sie vielleicht nur das Kino beschreiben kann.


    Wertungen

    1.5 Sterne
    2 Bewertungen
    Jahr/Land 2007 / Spanien
    Genre Komödie
    Film-Verleih Prokino/Filmwelt
    Laufzeit 116 Minuten
    Kinostart 27. November 2008