Buena Vista Social Club

    Aus Film-Lexikon.de

    In ihrer Heimat genießen sie Kultstatus, ihre Musik steht für das pulsierende Leben Kubas. Der bekannte US-Komponist Ry Cooder hat diese kubanischen Musik-Legenden für ein einmaliges Musik-Projekt gewinnen können: "Buena Vista Social Club". Das Album "Ry Cooder and the Buena Vista Social Club" avencierte zum internationalen Überraschungshit und wurde mit einem Grammy ausgezeichnet. Seit der Erstveröffentlichung wurde es über drei Millionen mal verkauft. Ry Cooders langjähriger Freund, der deutsche Regisseur Wim Wenders, hat den legendären kubanischen Soneros nun ein filmisches Denkmal gesetzt. Über mehrere Monate hinweg begleitete er die Musiker mit einem kleinen Filmteam in Kuba und während der einzigen Konzerte, die der "Buena Vista Social Club" jemals gegeben hat: Im April 1998 in Amsterdam und im Juli 1998 in New York.



    Filmstab

    Regie Wim Wenders
    Kamera Jörg Widmer
    Schnitt Brian Johnson
    Produktion Ulrich Felsberg, Deepak Nayar für Road Movie Produktion

    Darsteller

    Ry Cooder
    Gesang, Gitarre Company Segundo
    Piano Ruben Gonzalez
    Bariton Ibrahim Ferrer
    Gesang Omara Portuondo
    Gitarre Eliades Ochoa
    Drums Joachim Cooder
    Trompete Manuel "Guajiro" Mirabal
    Bass Orlando "Cachaito" Lopez
    Laud Barbarito Torres
    Pio Leyve

    Kritiken

    Dirk Jasper: Ein einzigartiger Musikfilm, ein mitreißendes Erlebnis, das keinen Zweifel zuläßt: Dieser Sommer wird kubanisch!

    Cinema 06/1999: Wim Wenders beobachtete kubanische Traditionsmusiker bei Konzerten, Plattenaufnahmen und Gesprächen - und infiziert mit deren karibischem Charme das Publikum.

    film-dienst 12/1999: Ein in digitaler Technik gefertigter Film, der die Möglichkeiten des Mediums überschätzt und nicht die alten Musiker in den Mittelpunkt seiner Betrachtung stellt, sondern ihren amerikanischen (Wieder-) Entdecker. Klischees und überflüssige Sentimentalitäten verstärken den Eindruck eines lustlos abgefilmten Urlaubsvideos, bei dem kein (musikalischer) Funken überspringt und lediglich das Pittoreske vermarktet wird