Brian de Palma

    Aus Film-Lexikon.de

    amerikanischer Regisseur; * 11. September 1940 in Newark, New Jersey

    Seine ersten zwei Kurzfilme drehte er auf eigene Kosten: "Icarus" (1960) und "660124 – The Story of an IBM Card" (1961). Es folgten ein weiterer Kurzfilm, Dokumentarfilme und schließlich sein erster langer Spielfilm "The Wedding Party" (1966). In diesem wie auch in de Palmas zweitem Spielfilm "Greetings" (1968) wirkte Robert De Niro mit. Anerkennung als Regisseur bekam De Palma erst durch "Schwestern des Bösen" ("Sisters", 1973). Hier wurde sein persönlicher Stil sichtbar: Das Unbegreifliche begründet sich auf normale psychische Entwicklungen und Abweichungen. Ebenso kam in der Stephen-King-Verfilmung "Carrie – Des Satans jüngste Tochter" (1976) de Palmas psychologisches Gespür zum Ausdruck.

    Neben Abstechern ins Metier des Kriegsfilms ("Die Verdammten des Krieges", "Casualities of War", 1989) und der Tragikomödie "Fegefeuer der Eitelkeiten" ("The Bonfire of the Vanities", 1990) widmete er sich doch hauptsächlich den Thrillern.

    Mit dem erfolgreichen Actionfilm "Mission: Impossible" (1996) mit Tom Cruise in der Hauptrolle inszenierte er ein sehr erfolgreiches Kino-Remake der gleichnamigen US-Fernsehserie, in Deutschland unter dem Titel "Kobra, übernehmen Sie!" bekannt.


    Filmografie - Regisseur