Body Shots

    Aus Film-Lexikon.de

    Jane, Sarah, Witney und Emma bereiten sich auf die Nacht ihres Lebens vor. Während sie sich schminken, beschreiben sie ausführlich die Eigenschaften ihrer Traummänner. Nahezu gleichzeitig erzählen sich Rick, Michael, Shawn und Trent von ihren Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht - bei einer Flasche Whiskey, um sich auf die lange Nacht einzustimmen. Genau wie diese vier Mädchen, gehen auch Rick und seine Freunde in den angesagtesten Nachtclub von Los Angeles. Die Atmosphäre ist überwältigend. Mit jedem Glas Alkohol verschwinden auch die letzten Hemmungen, und die ersten Pärchen verlassen den Nachtclub. Am nächsten Morgen hat sich der Zauber der Nacht aufgelöst. Mit der Ernüchterung kommt auch das böse Erwachen, denn plötzlich steht das Wort Vergewaltigung im Raum ...



    Filmstab

    Regie Michael Cristofer
    Drehbuch David McKenna
    Kamera Rodrigo Garcia
    Schnitt Eric A. Sears
    Produktion Jennifer Keohane, Harry Colomby

    Darsteller

    Rick Hamilton Sean Patrick Flanery
    Michael Penorisi Jerry O'Connell
    Jane Bannister Amanda Peet
    Sara Olswang Tara Reid
    Trent Ron Livingston
    Whitney Bryant Emily Procter
    Shawn Denigan Brad Rowe
    Emma Cooper Sybil Temchen

    Kritiken

    Cinema 2000-03: Eine Nacht in L. A., geprägt von Alkohol, Sex und Gesprächen über Alkohol und Sex. Klingt spannend, doch dieses Sittenbild junger Amerikaner ist prüde und moralinsauer.

    TV Today 2000-05: Die kühle, präzise Bestandsaufnahme einer Generation, die in Riten, Floskeln und Klischees gefangen ist.

    Der Spiegel 2000-09: Body Shots, das Kinodebüt des amerikanischen Regisseurs Michael Cristofer, ist ein ungewöhnliches Porträt acht amüsierwütiger Mittzwanziger in einer Samstagnacht in Los Angeles. Ein Film über "guten Sex und schlechten Sex", wie ein Zwischentitel ironisch verkündet. Ein Thesenfilm, aber ein aufregender.