Blueprint

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    Irgendwann in naher Zukunft: Als die berühmte Pianistin Iris Sellin erfährt, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet, wendet sie sich mit einem gewagten Plan an den ehrgeizigen Reproduktionsmediziner Martin Fischer - er soll sie klonen und damit ihr musikalisches Talent unsterblich machen.

    Fischer lässt sich darauf ein und so wird mit Iris' Tochter Siri der erste menschliche Klon der Welt geboren - aus medizinischer Sicht ist das Experiment ein Erfolg.

    Mit 13 Jahren erfährt Siri, dass sie ein Klon ihrer Mutter ist, eine Blaupause, ein Blueprint. Für die Kopie der berühmten Mutter beginnt damit ein lebenslanger Kampf um die eigene Identität. Die Suche führt Siri ins entfernte Kanada ...



    Filmstab

    Regie Rolf Schübel
    Drehbuch Claus Cornelius Fischer
    Vorlage Roman "Blueprint-Blaupause" von Charlotte Kerner
    Kamera Holly Fink
    Schnitt Ursula Höf
    Musik Detlef Petersen
    Produktion Nikola Bock, Andrea Terres für Relevant Film

    Darsteller

    Dr. Martin Fischer Ulrich Thomsen
    Iris Sellin / Siri Sellin Franka Potente
    Greg Hilmar Snær Gudnason
    Daniela Hausmann Katja Studt
    Thomas Weber Justus von Dohnanyi
    Janeck Hausmann Wanja Mues
    Kristian Ole Puppe

    Kritiken

    Dirk Jasper: Der neue Film von Rolf Schübel ("Gloomy Sunday") erzählt die Geschichte des ersten menschlichen Klons. Franka Potente ("Lola rennt", "Die Bourne Identität") brilliert in der Doppelrolle der weltberühmten Pianistin Iris Sellin und ihrer geklonten Tochter Siri. Das bewegende Drama porträtiert in großen Kinobildern und mit einer grandiosen Hauptdarstellerin ein bisher noch nie thematisiertes Schicksal.

    VideoWoche: Mit der Adaption von Charlotte Kerners Roman zeichnet Dokumentarfilmer Rolf Schübel das Psychogramm einer komplexen Mutter-Tochter-Beziehung. In einer Doppelrolle überzeugt Franka Potente, die es schafft, zwei völlig konträren Figuren Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die komplizierte Rückblendenstruktur verhindert indes, dass die Handlung so richtig in Schwung kommt. Leider wird auch das brisante Thema Genmanipulation nur kurz angerissen. Für Franka Potente-Fans und Anhänger des deutschen Films.

    film-dienst 01/2004: Pendelnd zwischen der Geschichte der egozentrischen Mutter und der rebellischen Tochter, kommt der von der Doppelhauptrolle bis in die Nebenrollen hervorragend besetzte und gespielte Film über die psychologisch differenzierte Darstellung des Mutter-Tochter-Konflikts nicht hinaus. Der ethischen Problematik der Gen-Technologie, die als Folie für die Not des Individuums fungiert, wird der Film nur im Ansatz gerecht.


    Wertungen

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    Original -
    Jahr/Land 2004 / Deutschland
    Genre Thriller
    Film-Verleih Universal Pictures International Germany GmbH
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 113 Minuten
    Kinostart 01. Januar 2004