Blade 2

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    Blade, halb Mensch, halb Vampir, wird nur von einem Ziel getrieben: Rache für den Fluch, der von Geburt an auf ihm lastet - und die Rettung der Menschheit vor einem blutigen Weltuntergang. In seinem neuen Action-Abenteuer muss Blade sich mit einem Team mächtiger Vampire verbünden, denn sie stehen einem Gegner gegenüber, der in seiner Boshaftigkeit alles Dagewesene in den Schatten stellt: ein neuer Super-Vampir, der sich vorgenommen hat, sowohl die Menschen als auch die Vampire vom Erdboden zu vertilgen.



    Filmstab

    Regie Guillermo del Toro
    Drehbuch David S. Goyer
    Kamera Gabriel Beristain
    Schnitt Peter Amundson
    Musik Marco Beltrami, Buck Sanders
    Produktion Michael De Luca, Peter Frankfurt, Wesley Snipes

    Darsteller

    Blade Wesley Snipes
    Whistler Kris Kristofferson
    Rienhardt Ron Perlman
    Nomak Luke Goss
    Nyssa Leonor Varela
    Chupa Matt Schulze
    Scud Norman Reedus
    Asad Danny John-Jules
    Pox Thomas Kretschmann
    Verlaine Marit Velle Kile

    Kritiken

    Rhein-Zeitung 2002-05-03: Vielleicht hätten sich die Macher von "Blade II" den No-Angels-Hit "Daylight" für ihren Soundtrack sichern sollen. Wie in jedem klassischen Dracula-Film spielt auch in der Fortsetzung des Horroraction-Spektakels "Blade" mit Wesley Snipes das Tageslicht eine zentrale Rolle. Aber "Daylight" wäre wohl nicht cool genug gewesen. Und cool ist "Blade II" - von der Musik (HipHop) bis zum Industrie-Look und roten Designer-Drogen. Regisseur Guillermo Del Toro wollte "Blade II" atmosphärisch an Comics und japanische Zeichentrickfilme angleichen. Das Resultat sind rasante Kamerafahrten und Schnitte, und-nicht eben seltene Kampfszenen, die stark an Eastern erinnern.

    Cinema 2002-05: Anders als in Ur-"Blade", der in kühlem Techno-Design glänzte, schwelgt die Fortsetzung von Regisseur Guillermo del Toro trotz einiger hip durchstylter Martial-Arts-Einlagen vorwiegend in Blut, Schleim und Glibber - und ist eine einzige hochspannde barbarische Untotenschlacht mit großem Schau- und beachtlichem Ekelwert. In puncto Blutrausch der "Braveheart" des Horrorfilms sozusagen.

    Kultur Spiegel 2002-05: Teil 1 des Vampir-Thrillers war die große Überraschung des Jahres 1998: rasante Action-Sequenzen, düstere Bilder, atmosphärisch dicht erzählt und wunderbar besetzt. Teil 2 der Comic-Verfilmung wirkt dagegen wie Zielgruppenkino - Videospiel-Ästhetik und stumpfes Geballer können die klaffenden Storylöcher nicht füllen.