Black Forest

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    Die beiden Pärchen Mike und Susanne, Jürgen und Eva machen Urlaub. Die vier sind auf dem Weg in ein abgelegenes Schwarzwaldhaus. Das Abenteuer „Simple Life“ ist angesagt. Mit Vorräten und Camcorder im Gepäck, lassen sie sich vom Landrover des Verwalters die letzten unwegsamen Kilometer zum „Hexenloch“ karren. Der „Wunderlehof“ liegt einsam und in traumhafter Idylle inmitten eines undurchdringlichen Tannenwaldes. Die Einrichtung ist karg und primitiv. Wasser muss am Bach geschöpft werden, Elektrizität für die trüben Glühbirnen liefert ein uralter Generator. Kein Radio, kein Telefon, nur ein defekter Fernseher in der Abstellkammer. Aus Spaß fummelt der technisch begabte Jürgen an der Schrottkiste herum; wird jedoch nur mit einem harmlosen Flimmern belohnt. Doch das ändert sich...

    Plötzlich zeigt der Fernseher Bilder. Es sind Bilder, die einen verhängnisvollen Einfluss nehmen auf das lockere Leben der vier Freunde. Eine “Kochsendung“ über Pilze animiert Sabine zu einem Pilzgericht. Doch die Pilze, die sie nach Empfehlung des Fernsehers im Wald sammelt, sind tödlich giftig. Vor dem kollektiven Exitus wird die Gruppe im letzten Moment von einem liebenswerten Wandersmann gerettet. Doch als der Apparat in einer Polizeisendung den guten Wanderer als “Bauernhofkiller“ präsentiert, dreht die Stimmung. Gemeinsam mit einem Serienmörder unter einem Dach? Die harmonische Atmosphäre kippt. Schuldgefühle, gegenseitige Vorwürfe, geschürt durch immer wieder neue tückische Bilder des Fernsehers, schaffen ein Klima von Verrat, Misstrauen, Zwietracht, Eifersucht, Angst und Wut. Nur Eva fühlt, dass etwas Unerklärliches die Kontrolle übernommen hat ...




    Filmstab

    Regie Gert Steinheimer
    Drehbuch Gert Steinheimer
    Kamera Pascal Rémond
    Musik Andreas Adler, Jo Matz
    Produktion Christian Drewing

    Darsteller

    Eva Johanna Klante
    Sabine Nikola Kastner
    Mike Adrian Topol
    Jürgen Bernhard Bulling
    Wanderer Andreas Hoppe

    Kritiken

    ofdb.de: Wer schon lange keinen miesen, und damit meine ich wirklich miesen, Horrorfilm gesehen hat und endlich mal wieder Lust hat, sich dreckig über solch einen Film zu amüsieren, der sitzt bei "Black Forest" richtig.

    Robin Eichelsheimer (filmstarts.de): Der Horror-Thriller „Black Forest“ beginnt mit einer netten Prämisse, die jedoch nach Schema F durch- und somit niedergenudelt wird.

    cinefreaks.com: Black Forest muss man nicht gesehen haben. Der Film hat recht geringen Unterhaltungswert und zeigt kaum neues.


    Wertungen

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    Jahr/Land 2009 / Deutschland
    Genre Thriller
    Film-Verleih Kinostar
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 80 Minuten
    Kinostart 15. April 2010