Black And White

    Aus Film-Lexikon.de

    Schmelztiegel New York - nirgendwo treffen mehr Kulturen, Rassen und Identitäten aufeinander. Nirgendwo kann man sich besser neu erfinden, als hier. Rich Bower versucht es. Er will sein Leben als Gangster hinter sich lassen und als Hip Hop-Impressario ganz neu anfangen. Dabei trifft er auf eine ganze Menge Weiße im Geschäft - Musikproduzenten, Clubbesitzer, Filmemacher und reiche Kids, die zu der coolen schwarzen Szene gehören wollen. Die Dokumentarfilmerin Sam Donager und ihr extravaganter Ehemann Terry sind einer dieser Teen-Cliquen aus der weißen Oberschicht mit der Kamera auf der Spur. Sie machen dabei Bekanntschaft mit Rich und seiner Gang und sind fasziniert von dem schillernden Hip Hop-Lifestyle zwischen Penthouse und Bronx. Auch der verbitterte Undercover Cop Mark lässt Rich nicht aus den Augen. Er will den Ex-Gangster dingfest machen, indem er dessen alten Schulfreund Dean erpresst. Doch Deans hinterlistige Freundin Greta verfolgt eigene Pläne, verrät Dean an Rich und löst damit eine Kettenreaktion aus, die das Leben aller Beteiligten schlagartig verändert ...



    Filmstab

    Regie James Toback
    Drehbuch James Toback
    Kamera David Ferrara
    Schnitt Myron Kerstein
    Produktion Michael Mailer, Daniel Bigel, Ron Rotholz für Screen Gems / Palm Pictures

    Darsteller

    Scotty Scott Caan
    Terry Robert Downey jr.
    Sheila Stacy Edwards
    Raven Gaby Hoffmann
    Dean Allan Houston
    Jesse Kidada Jones
    Casey Jared Leto
    Muffy Marla Maples
    Kim Kim Matulova
    Method Man Method Man
    Bill King Joe Pantoliano
    Greta Claudia Schiffer
    Sam Donager Brooke Shields
    Mark Ben Stiller
    Wren Elijah Wood
    Mike Tyson Mike Tyson

    Kritiken

    Dirk Jasper: "Black And White" wirft einen spannenden, ebenso elektrisierenden wie provokanten Blick auf die schwarze Urban Culture. Kult-Regisseur und Drehbuchautor James Toback ("Two Girls And A Guy", "Bugsy", "Fingers") besetzte diese hippe, hautnahe und halb dokumentarische Geschichte sowohl mit etablierten Schauspielern als auch mit Newcomern, Zeitgeist-Ikonen, Sport- und Hip Hop-Stars.

    film-dienst 2000-16: Ungeachtet des programmatisch klingenden Titels ignoriert der Film weitgehend die Rassenproblematik in den USA und nimmt sein mulitkulturelles Ensemble zum Anlass, das universelle Thema der Identitätsfindung in der Moderne zu reflektieren. Der gut gespielte und effektiv inszenierte Film leidet jedoch unter der deutschen Synchronisation.

    Cinema 2000-08: Was haben Claudia Schiffer und Mike Tyson gemeinsam? Sie sind mit Regisseur James Toback befreundet. Der steckte sie in seinen missratenen Film über schwarze und weiße Kids. Kein Freundschaftsdienst.


    Wertungen

    0 Sterne
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    Jahr/Land 2000 / USA
    Genre Drama
    Film-Verleih Sony Pictures Releasing GmbH
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 98 Minuten
    Kinostart 10. August 2000