Berlin Falling

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    Als Frank (Ken Duken) auf dem Weg nach Berlin an einer Tankstelle Andreas (Tom Wlaschiha) in sein Auto steigen lässt, kann er nicht ahnen, dass dies verheerende Konsequenzen haben wird. Eine Bombe muss nach Berlin, ein Auftrag muss erfüllt werden, ein Kind ist in Lebensgefahr! Ein intensiver Roadtrip beginnt, in dessen Verlauf mehrfach die Perspektive gewechselt und die Frage nach Gut und Böse aufgeworfen wird.




    Filmstab

    Regie Ken Duken
    Drehbuch Christoph Mille
    Kamera Ngo The Chau
    Schnitt Charlie Lézin
    Musik Kriton Klingler-Ioannides
    Produktion Norbert Kneißl, Ken Duken

    Darsteller

    Frank Ken Duken
    Ronny Axel Hartwig
    Andreas Tom Wlaschiha
    Burger Beast Amelie Plaas-Link
    Lily Greta Nedelmann
    Wachtmeister Koppe Tim Wilde
    Okan Kida Khodr Ramadan

    Kritiken

    www.filmstarts.de Antje Wessels: Ken Duken führt das Publikum in seinem düsteren, hochspannenden und thematisch brisanten Entführungsthriller „Berlin Falling“ virtuos an der Nase herum und unterläuft damit nicht nur Erwartungen und Vorurteile, sondern hinterfragt auch die Zuverlässigkeit unserer Wahrnehmung.

    www.film-rezensionen.de Oliver Armknecht: In seinem Regiedebüt geht Ken Duken eigene und ziemlich düstere Wege. Vor allem das Setting und die Besetzung sorgen dafür, dass „Berlin Falling“ über weite Strecken ziemlich spannend geworden ist. Problematisch wird es jedoch später, wenn der Psychothriller mehr sein will und sich vor lauter Ambitionen nicht mehr um die Glaubwürdigkeit kümmert.

    www.spielfilm.de Bianka Piringer: Das Spielfilm-Regiedebüt des Schauspielers Ken Duken überzeugt als fesselnder Thriller. Auf einer Autoreise nach Berlin stellt ein Mann fest, dass ihn sein fremder Mitfahrer in einen terroristischen Anschlag hineinmanövriert. Der kammerspielartige Machtkampf sorgt mit seinen überraschenden Wendungen für hohe Spannung und dichte Genre-Atmosphäre. Es fehlt aber auch nicht an inhaltlicher Substanz, denn die Dialoge führen tief hinein in ideologische Verblendung, politisches und persönliches Versagen.