Ben Kingsley

    Aus Film-Lexikon.de

    britischer Filmschauspieler; * 31. Dezember 1943 in Scarborough, Yorkshire

    Sir Ben Kingsley; eigentlich: Krishna Bhanji;

    Als Sohn eines indischen Arztes und einer britischen Schauspielerin hegte Ben Kingsley bereits früh den Wunsch, Schauspieler zu werden. Sein Vater riet ihm deshalb, einen englischen Namen anzunehmen. Ben Kingsley wurde 1967 in die Royal Shakespeare Company aufgenommen, deren Mitglied er bis heute ist. Seine erste Kinorolle erhielt er in dem Film "Angst ist der Schlüssel" ("Fear is the Key", 1972). Danach beschränkte er seine schauspielerische Tätigkeit aber für zehn Jahre wieder auf Theater und Fernsehen, bis er 1982 von David Attenborough für das filmische Epos "Ghandi" angeworben wurde. Seine einfühlsame und realitätsnahe Darstellung des indischen Politikers und Nationalhelden bescherte Kingsley im selben Jahr den Oscar für die beste männliche Hauptrolle. Danach drehte er die unterschiedlichsten Filme wie beispielsweise "Bugsy" (1991 unter der Regie von Barry Levinson) oder "Sneakers - Die Lautlosen" ("Sneakers", 1992). 1993 war er als Itzak Stern in Spielbergs preisgekröntem Film "Schindlers Liste" ("Schindler's List") zu sehen. Auch als Bösewicht wirkt der Schauspieler überzeugend: so etwa in Polanskis "Der Tod und das Mädchen" ("The Death and the Maiden", 1994).

    2002 wurde Kingsley von der britischen Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen und darf sich seitdem "Sir Ben Kingsley" nennen.


    Filmografie - Darsteller


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    Oscar.jpg 1982 Bester Hauptdarsteller Gandhi
    nom 2003 Bester Hauptdarsteller Haus aus Sand und Nebel
    nom 2001 Bester Nebendarsteller Sexy Beast
    nom 1991 Bester Nebendarsteller Bugsy