Ben Hur (2016)

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    Durch eine Intrige seines Adoptivbruders Messala (Toby Kebbell) wird der angesehene und wohlhabende Judah Ben Hur (Jack Huston) von seiner Familie und seiner großen Liebe Esther (Nazanin Boniadi) getrennt und als Sklave auf eine römische Galeere gezwungen.

    Immer wieder mit dem Tod konfrontiert, reift in ihm ein alles bestimmender Gedanke: Rache zu nehmen an dem ehemals geliebten Bruder. Nach Jahren der Qual und Verzweiflung kehrt Ben Hur nach Jerusalem zurück und stellt sich in einem epochalen Wettkampf gegen den Verräter Messala und das gesamte römische Imperium.





    Filmstab

    Regie Timur Bekmambetov
    Drehbuch Keith Clarke, John Ridley
    Vorlage Lew Wallace
    Kamera Oliver Wood
    Schnitt Dody Dorn, Richard Francis-Bruce, Bob Murawski
    Musik Marco Beltrami
    Produktion Sean Daniel, Joni Levin, Duncan Henderson

    Darsteller

    Judah Ben-Hur Jack Huston
    Ilderim Morgan Freeman
    Messala Toby Kebbell
    Jesus Christus Rodrigo Santoro
    Esther Nazanin Boniadi
    Pontius Pilatus Pilou Asbæk
    Naomi Ayelet Zurer
    Simonides Haluk Bilginer
    Quintus James Cosmo

    Kritiken

    www.leinwandreporter.com Thomas Trierweiler: Es war von Beginn an fraglich, ob es großen Sinn macht, „Ben Hur“ eine teure Neuauflage zu spendieren. Mit dem ordentlichen Wagenrennen gelingt es zumindest, noch einmal Lust auf die Charlton Heston-Adaption zu wecken. Ansonsten bleibt chaotisches, ziemlich flaches und uninspiriertes Popcorn-Kino, das nur offensichtlich macht, weswegen der Film bereits in Nordamerika gefloppt ist.

    www.kinofans.com Heiner Gumprecht: "Ben Hur" ist damit ein guter Film für alle, die gerne Geschichten von Liebe, Verrat und Rache folgen und es groß und ausgearbeitet mögen, aber nicht zu viel Liebe zum Detail verlangen. Deshalb darf man nicht mit allzu vielen Erwartungen herangehen, denn unterm Strich bleiben viele Fragen offen und die Beweggründe einiger Figuren rätselhaft.

    www.moviebreak.de Sebastian Pierchalla: Objektiv betrachtet hat der Film sogar durchaus seine starken Momente, doch leider verspielt das Studio die Chance, einem jüngerem Publikum die fesselnde Geschichte von Autor Lew Wallace in einem frischen Gewand näher zu bringen. Am Ende des Tages bleibt also ein Film übrig, der so mittelmäßig ist, dass man spätestens in zwei Wochen nach dem Release nichts mehr von ihm hören wird.