Before I Wake

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    Nachdem Jessie und Mark bei einem tragischen Unfall ihren Sohn verloren haben, droht ihre Ehe an der tiefen Trauer zu zerbrechen. Sie entscheiden sich, den 8-jährigen Cody zu adoptieren, einen sensiblen, schüchternen Jungen, den die beiden schnell in ihr Herz schließen. Doch Cody ist ängstlich, besonders vor dem Einschlafen fürchtet er sich und schon in der ersten Nacht erleben sie Seltsames:

    Während er schläft, tauchen mysteriöse Traumgestalten in ihrem Wohnzimmer auf. Schnell wird klar, dass der Junge eine besondere Gabe besitzt – was er träumt, wird Wirklichkeit: Wunderbare Visionen erwachen durch Cody zum Leben, aber auch die Dämonen seiner dunkelsten Albträume bahnen sich ihren Weg in die Realität und bedrohen das Leben der jungen Familie ... und sie haben es nicht gern, wenn man sich ihnen in den Weg stellt.




    Filmstab

    Regie Mike Flanagan
    Drehbuch Mike Flanagan, Jeff Howard
    Kamera Michael Fimognari
    Schnitt Mike Flanagan
    Musik Danny Elfman, The Newton Brothers
    Produktion Trevor Macy, Sam Englebardt, William D. Johnson

    Darsteller

    Jessie Kate Bosworth
    Mark Thomas Jane
    Cody Jacob Tremblay
    Nathalie Annabeth Gish
    Whelan Dash Mihok
    Peter Jay Karnes
    Annie Kyla Deaver

    Kritiken

    www.moviebreak.de Sebastian Stumbek: "Before I Wake" versucht sich als Horror-Drama, vermag aber auf keiner der beiden Ebenen zu punkten. Um wirklich dramatisch zu wirken fehlt es an wirkungsvollen Emotionen, um Angst zu schüren an Spannung und echtem Horror. Übrig bleibt letztendlich ein Hybrid der wohl selbst die Verwirklichung eines schlechten Autoren-Traums gewesen ist.

    www.epd-film.de Andreas Busche: Die krude Psychologie wäre noch zu verschmerzen, aber die plumpen CGI-Effekte und das wirklich alberne Halloween-Monster, das aus Codys Träumen schließlich in die Suburbia-Wirklichkeit eindringt und seine Opfer regelrecht absorbiert, erinnern eher an schlechte Fantasy als an einen Horrorfilm mit psychologischem Tiefgang.

    www.filmstarts.de Thomas Vorwerk: Vater, Mutter, Kind – in „Before I Wake“ schlägt der Traum von der Familie in einen Alptraum um. Das ist lange emotional mitreißend und ästhetisch ambitioniert, nur der die Intimität der Familiensituation hinter sich lassende Showdown fällt im Vergleich zur starken ersten Stunde etwas ab.