Balduin, das Nachtgespenst

    Aus Film-Lexikon.de

    Rein zufällig entdeckt der hektische Kunsthändler Balduin Mézeray eines Tages auf dem Rücken des alten, bärbeißigen Ex-Legionärs Legrain eine Tätowierung, die zweifellos von dem berühmten Modigliani stammt. Er muß das "Hautbild" unbedingt besitzen - und verkauft es bereits für eine gigantische Summe an einen Amerikaner, bevor es ihm überhaupt gehört. Doch Balduin ist guten Mutes, von Legrain das Bild zu bekommen: Schließlich muß ja nur die Rückenhaut abgetragen werden.

    Legrain ist nicht abgeneigt - falls Balduin ihm vorher seine "kleine Bruchbude" im Périgord renoviert. Leichten Herzens sagt der Kunsthändler zu. Die beiden fahren also gemeinsam los zum Feriensitz von Legrain. Und dort trifft Balduin erst mal der Schlag, denn die Bruchbude ist ein baufälliges Schloß, dessen Renovierung Unsummen verschlingen wird. Es kommt zu amüsanten Verwicklungen, bei denen der rastlose Balduin von Legrain bald eines lernt: daß Freundschaft und Lebensart wichtiger sind als Geschäfte ...

    © Fred König



    Filmstab

    Regie Denys de la Patellière
    Drehbuch Alphonse Boudard, Robert Clavel
    Musik Georges Garvarentz

    Darsteller

    Legrain Jean Gabin
    Félicien Mézeray Louis De Funès
    Suzanne Mézeray Dominique Davray
    Maler Henri Virlojeux
    Gendarme Pierre Tornade
    Amerikaner Joe Warfield