Axolotl Overkill

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    Mifti (Jasna Fritzi Bauer) ist 16, sieht aus wie 12, verhält sich wie Mitte 30 und lebt seit dem Tod ihrer Mutter mit ihren Halbgeschwistern in einer Berliner WG.

    Ihr Vater hält Terrorismus für einen zeitgemäßen Karrierezweig und interessiert sich eher für Kunst als für Menschen; zur Schule gehen macht in diesem Setting weniger Sinn als sein Leben zwischen Partys, Drogen, Affären und Küchentischpolemiken zu verbringen.

    Sie ist wild, traurig, vernünftig und verliebt. Die Erwachsenen, auf die sie trifft, sind dagegen nur eines: verzweifelt. Entweder, weil bald die Welt untergeht, oder weil sie nicht wissen, was sie anziehen sollen. Also muss Mifti selbst erwachsen werden, auf die eine oder andere Weise.




    Filmstab

    Regie Helene Hegemann
    Drehbuch Helene Hegemann
    Vorlage Helene Hegemann
    Kamera Manuel Dacosse
    Schnitt Bettina Böhler
    Produktion Alain de la Mata, Hanneke Van der Tas

    Darsteller

    Mifti Jasna Fritzi Bauer
    Annika Laura Tonke
    Edmond Julius Feldmeier
    Ophelia Mavie Hörbiger
    Alice Arly Jover
    Herr Kroschinske Nikolai Kinski
    Lasse Tom Lass
    Frau Pegler Barbara Philipp

    Kritiken

    www.wessels-filmkritik.com Antje Wessels: „Axolotl Overkill“ zeigt auf, wie schnell ein positiver Trend in Redundanz abdriften kann. Die um Provokation bemühte Tragikomödie ist so sehr auf Hipness kalkuliert, dass sie dabei vergisst, sich um die wirklich wichtigen Dinge zu scheren. Am Ende geht einem der Streifzug einer Möchtegern-Rebellin durch das ach so coole Berlin einfach nur noch auf den Geist.

    www.spielfilm.de Andreas Köhnemann: Eine wilde Reise durch Berliner Nächte, familiäre Dysfunktion und emotionales Chaos. Hemmungslos, leidenschaftlich – und mit einer brillanten Hauptdarstellerin.

    www.filmstarts.de Christoph Petersen: Genauso gestochen provokant und intellektuell schlagfertig, aber zugleich auch leichter zugänglich und viel humorvoller – mit der Verfilmung hat Helene Hegemann ihren Roman noch übertroffen.