Auf Herz und Nieren

    Aus Film-Lexikon.de

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    Was haben der Papst, ein Koffer voller Backpulver, vier nicht ganz intelligente Freunde und die Organmafia miteinander zu tun? Sie alle sind Teil einer makabergrotesken Story, bei der es mit viel Herz und einer gehörigen Portion schwarzem Humor zur Sache geht. Rico, Sigi, Dave und Glotze träumen davon, einmal richtig abzukassieren. Dass sie dabei in die Finger eines Drogenbarons und zwielichtiger Organhändler geraten, hatten sie allerdings nicht geplant. Ihre einzige Chance: das Spiel ihrer Widersacher mitspielen - zumindest so lange, bis ihnen klar wird, auf welches Herz es wirklich ankommt ...



    Filmstab

    Regie Thomas Jahn
    Drehbuch Jürg Brändli
    Vorlage Nach einer Idee von Jürg Brändli, Michael Steiner, Pascal Walder
    Schnitt Thomas Jahn, Til Schweiger
    Musik Fetisch, Meister
    Produktion Til Schweiger

    Darsteller

    Pirok Gode Benedix
    Nicole Mavie Hörbiger
    Rico Steffen Wink
    Sigi Martin Glade
    Dave Niels Bruno Schmidt
    Glotze Thierry Van Werveke
    Dr. Korda Samuel Fintzi
    Doc Udo Kier
    Kaposi Mark Kuhn
    Shalaman Xavier Naidoo
    Banko Burt Reynolds

    Kritiken

    Oliver Kaever (TV-Movie) 2002-18: Keine Frage: Die vier Hauptdarsteller spielen mit viel Herzblut. Gegen die schwache Story kommen aber auch sie nicht an: Immer wieder gibts neue Wendungen, die den Showdown endlos hinauszögern. Und Regisseur Jahn macht mit Mätzchen wie der inflationär eingesetzten Zeitlupe auch keine gute Figur.

    Cinema 2002-09: Die Darsteller spielen lustlos (Thierry van Werveke) oder Schmierentheater (Steffen Wink), und die Inszenierung versucht verzweifelt, die offenkundigen Drehbuchmängel mit visuellen Mätzchen zu übertünchen. Wenigstens ist Xavier Naidoos Gastrolle stumm. Indes: Selbst der hätte nichts mehr ruinieren können.

    film-dienst 2002-18: Befremdliche Melanche aus makabrer Groteske und Infantilität, die über weite Strecken den Eindruck eines kindlich-jugendlichen Juxes hinterlässt.